Radebeul hält seit 2017 ein Förderinstrument für nichtgewerbliche, bürgerschaftliche Initiativen bereit: das Stadtteilbudget. Damit unterstützt die Stadt Projekte, die der Heimatpflege dienen und öffentlich zugänglich sind. Förderfähig sind insbesondere kostenfrei besuchbare Veranstaltungen, die Herausgabe von Druckerzeugnissen sowie Maßnahmen zur Verschönerung von Denkmälern, Plätzen und Straßen – allerdings nicht deren laufende Unterhaltung, teilte die Stadtverwaltung mit.
Für das Förderjahr 2026 gelten klare Budgets nach Stadtteilen. Jeweils 4.000 Euro stehen für die Stadtzentren Radebeul-Ost (Radebeul, Oberlößnitz) und Radebeul-West (Kötzschenbroda, Fürstenhain, Niederlößnitz) zur Verfügung. Für die weiteren fünf Ortsteile Lindenau, Naundorf, Serkowitz, Wahnsdorf und Zitzschewig sind jeweils 2.000 Euro eingeplant. Anträge oder Vormerkungen müssen bis zum 31. März 2026 eingereicht werden.
Die Stadt weist ausdrücklich auf eine zentrale Voraussetzung hin: Eine Förderung kann nur erfolgen, wenn ein angemessener Eigenanteil von mehr als 50 Prozent erbracht wird oder die Gesamtfinanzierung bereits anderweitig gesichert ist. Das Stadtteilbudget darf somit in der Regel nur einen kleineren Teil der Gesamtkosten abdecken. Weitere Informationen, Antragsformular und Kontakte sind unter https://www.radebeul.de/Stadtteilbudget abrufbar.