Anhaltende Fahrzeugengpässe sorgen beim Trilex in Ostsachsen weiterhin für Probleme im Regionalverkehr. Auf wichtigen Verbindungen zwischen Dresden, Bischofswerda, Görlitz und Zittau kommt es regelmäßig zu kurzfristigen Zugausfällen, verkürzten Zugverbänden und stark überfüllten Zügen. Darauf hat der Fahrgastverband Pro Bahn aufmerksam gemacht. Betroffen seien vor allem Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Reisende im grenzüberschreitenden Verkehr, teilte der Verband mit.
„Viele Fahrgäste erleben derzeit täglich, wie schwierig und unzuverlässig Bahnfahren in der Region geworden ist“, erklärte Ingo Koschenz, Sprecher der Pro‑Bahn‑Regionalgruppe Ostsachsen. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten sei die Belastung besonders groß. Überfüllte Züge führten nicht nur zu Komforteinbußen, sondern erschwerten auch die Fahrradmitnahme und sorgten bei vielen Reisenden für zusätzlichen Stress.
Nach Angaben des Betreibers sind mehrere Fahrzeuge gleichzeitig wegen Fristarbeiten und technischer Schäden nicht einsatzfähig. Dadurch fehle es an ausreichend Reservefahrzeugen, um den Fahrplan stabil abzusichern. Pro Bahn begrüßt zwar, dass der Betreiber offen über die Probleme informiert, fordert aber zugleich konkrete und kurzfristige Maßnahmen. „Die Fahrgäste erwarten zu Recht, dass sich die Situation schnell verbessert“, so Koschenz.