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Neue Kunst für den Lommatzscher Sachsenplatz

Neue Kunst für den Lommatzscher Sachsenplatz
Eines der zur Wahl stehenden Kunstwerke. Foto: Stiftung fmp
Von: Meißen News
Der erstmals ausgeschriebene Wettbewerb der Stiftung Francois Maher Presley in Lommatzsch stößt mit 29 Einsendungen auf unerwartet große Resonanz. Drei Entwürfe sind in der Vorauswahl.

Drei stehen zur Auswahl. Der erstmals ausgeschriebene Wettbewerb der Stiftung Francois Maher Presley, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Lommatzsch und unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer durchgeführt wird, erreicht eine deutlich höhere Beteiligung als erwartet. Nach Angaben der Stiftung gingen 29 Einsendungen aus allen Teilen Deutschlands ein. Damit übertraf die Resonanz die ursprünglichen Erwartungen der Organisatoren, die mit deutlich weniger Bewerbungen gerechnet hatten. Das teilte die Stiftung mit.

Aus den eingereichten Vorschlägen traf eine siebenköpfige Jury eine Vorauswahl und reduzierte das Feld auf drei Entwürfe. Die Jury setzt sich aus drei von der Stiftung benannten Personen, drei Stadträten sowie einer weiteren Position zusammen, die dem Bürgermeisteramt vorbehalten ist. In einem nächsten Schritt werden die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Entwürfe in der Stadt vorzustellen. Anschließend soll die Entscheidung über die Gewinnerin oder den Gewinner durch die Bürgerinnen und Bürger Lommatzschs erfolgen.

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Während der geplanten Arbeitsphase vor Ort ist vorgesehen, die Öffentlichkeit einzubeziehen. Die ausgewählte Künstlerin oder der ausgewählte Künstler wird für Aufenthalt und Umsetzung ein stadteigenes Gebäude nutzen. Interessierte sollen dabei die Möglichkeit erhalten, den Schaffensprozess zu verfolgen und direkt mit der Kunstschaffenden oder dem Kunstschaffenden in Kontakt zu treten. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Objekt schließlich dauerhaft auf dem Sachsenplatz in Lommatzsch aufgestellt werden.

Stiftungsvertreter Francois Maher Presley: "Mit drei, vier oder fünf Bewerbungen haben wir sicherlich gerechnet. Dinge müssen sich ja erst einmal herumsprechen. Dass es nun aber 29 aus allen Teilen Deutschlands geworden sind, überrascht und macht uns sehr fröhlich. Ich hoffe sehr, dass die BürgerInnen der Stadt Lommatzsch wissen, was dieses Projekt für ihr Stadt und ihre EinwohnerInnen bedeuten kann, wenn sie sich daran beteiligen.“

In der engeren Auswahl befinden sich die Künstlerinnen und Künstler Andreas Feist (München), Dimitros Dimitriadis (München) und Kai Rosner (Berlin). Ihre Entwürfe sollen im Rahmen der Vorstellung in Lommatzsch näher präsentiert werden.

Das Sympososium Kunst und Kultur im ländlichen Raum findet am 18. April 2026, 11-13 Uhr im Terence-Hill-Museum Lommatzsch statt.

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