In Sachsen rückt der Militärverkehr auf Straßen und Schienen stärker in den Fokus der Behörden. Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, der Polizei, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, des Technischen Hilfswerks sowie weiterer ziviler Organisationen trafen sich dieser Tage zum Host Nation Support Round Table, teilte die Bundeswehr mit.
Unter Federführung des Landeskommandos Sachsen werden dabei Abläufe, Zuständigkeiten und Informationswege abgestimmt, wenn militärische Transporte den Freistaat passieren oder hier unterstützt werden müssen. Ein zentrales Thema ist die Unterstützung verbündeter Streitkräfte, die im Rahmen von Übungen oder Verlegungen durch Sachsen geführt werden.
Durch seine geografische Lage kommt dem Bundesland eine besondere Bedeutung zu: Ein dichtes Netz aus Autobahnen, Bundesstraßen und Schienenverbindungen sowie Grenzübergänge zu zwei verbündeten Nachbarstaaten machen Sachsen zu einer wichtigen Drehscheibe. Damit steigen zugleich die Anforderungen an Verkehrslenkung, Sicherheit und Infrastruktur.