Herr Renner, es gab die letzten Tage viel Aufregung um Ihre vom Mitbewerber Martin Bahrmann gekaperte Website. Alles wieder gut?
Meine eigentliche Website ist renner-meißen.de. Aber natürlich hab ich gemerkt, dass er meine weitere Namenswebsite, Markus-Renner.de, für sich in Anspruch genommen hat. Ich finde, dass ist eine halbseidene Geschichte. Bestimmt hat Martin Bahrmann damit seine Glaubwürdigkeit als OB-Kandidat nicht erhöht. Er meint, es sei halt Wahlkampf mit einem Augenzwinkern. Kann er so sehen, ich betrachte es als unpassend.
Martin Bahrmann behauptet, Sie wären erst jetzt auf die Idee einer eigenen Wahlkampf-Website gekommen und hätten überrascht festgestellt, dass sie schon lange weg ist, oder?
Das stimmt so nicht. Ich habe mir verschiedenen Webseiten gesichert, bin präsent auf allen Seiten und in Social Media.Martin Bahrmann gibt mir die markus-renner.de jetzt zurück und wir beide spenden 100 Euro an die Meißner Feuerwehr. Ein akzeptabler Deal.
Gibt es ein Fairnessabkommen zwischen den drei Kandidaten, wie Rene Jurisch sagt, oder gibt es es nicht, wie Martin Bahrmann sagt?