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Meißner Haus in Tirol feiert 100-jähriges Bestehen

Meißner Haus in Tirol feiert 100-jähriges Bestehen
Das Meissner Haus in Tirol. Foto: Stadt Meißen
Von: Meißen News
Das Meißner Haus in den Tuxer Alpen blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück. Zum Jubiläum reiste eine Delegation aus Meißen nach Tirol, um gemeinsam mit zahlreichen Gästen das besondere Ereignis zu feiern und die Verbundenheit zwischen der Stadt und der traditionsreichen Berghütte zu würdigen.

Das Meißner Haus in Tirol hat am vergangenen Wochenende sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Oberbürgermeister Markus Renner nahm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates, Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sowie der ehemaligen sächsischen Weinkönigin Alona Chesnok an den Feierlichkeiten in den Tuxer Alpen teil. Das teilte die Stadt Meißen mit. Auch zahlreiche weitere Meißnerinnen und Meißner waren zu dem Jubiläum angereist.

Gemeinsam mit Gästen aus verschiedenen Regionen wurde das traditionsreiche Haus gefeiert, das seit einem Jahrhundert eng mit der Stadt Meißen verbunden ist. Die Delegation brachte dabei unter anderem Wein der Winzergenossenschaft Meißen und Bier der Schwerter Brauerei mit nach Tirol.


Oberbürgermeister Markus Renner (Mitte) gemeinsam mit weiteren Gästen aus Meißen bei den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Meissner Hauses. Foto: Stadt Meißen

Im Rahmen der Feierlichkeiten überreichte Oberbürgermeister Renner der Sektion Ebersberg-Grafing des Deutschen Alpenvereins ein Geschenk aus Meissener Porzellan. Die Sektion engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt des Hauses. Renner betonte die besondere Bedeutung der Verbindung zwischen Meißen und dem Meißner Haus: Auch fernab des Elbtals sei die Stadt in den Alpen bis heute präsent.

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Die Geschichte der Schutzhütte reicht bis ins Jahr 1926 zurück. Maßgeblich an ihrer Errichtung und Finanzierung beteiligt war der Meißner Fabrikbesitzer Rudolf Teichert, der damals Vorsitzender der Sektion Meißen des Deutschen Alpenvereins war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus zunächst von der Sektion Innsbruck des Österreichischen Alpenvereins verwaltet. Seit 1968 betreut die DAV-Sektion Ebersberg-Grafing die Hütte, die sie 1973 erwarb.

Im Jahr 2015 wurde das Gebäude umfassend modernisiert und um zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten erweitert. Heute bietet das Meißner Haus insgesamt 69 Schlafplätze. Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen zählen zwei große Kachelöfen mit Meißner Keramikverkleidung, von denen einer einst von Rudolf Teichert selbst eingebaut wurde. Darüber hinaus verfügt die Berghütte über zwei Terrassen mit Blick auf die umliegende Berglandschaft.

Das Jubiläum unterstrich die bis heute lebendige Verbindung zwischen Meißen und dem Meißner Haus, das auch nach einem Jahrhundert als Symbol für Tradition, Gemeinschaft und Heimatverbundenheit gilt.

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