Die grundhafte Sanierung der Görnischen Gasse in Meißen geht ab Montag, 1. Juni, in die nächste Bauphase. Das teilte die Stadt Meißen mit.Nachdem im vergangenen Jahr bereits der untere Abschnitt zwischen Hundewinkel und Schlossergasse erneuert wurde, folgt nun der obere Bereich bis zum Jüdenberg.
Die Arbeiten erfolgen im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Meißen, der Meißener Stadtwerke und des Eigenbetriebs Abwasser. Den Auftrag übernimmt die STRABAG AG aus Meißen. Im Zuge der Bauarbeiten werden historische Natursteinmaterialien wie Granitborde, Polygonpflaster und das charakteristische rote Kopfsteinpflaster wiederverwendet. Durch eine moderne gebundene Bauweise sollen dennoch die Befahrbarkeit und die Bedingungen für Fußgänger verbessert werden. Zusätzlich erneuert die Stadt die öffentliche Straßenbeleuchtung.
Die Kosten für den Straßenbau belaufen sich auf rund 456.900 Euro und werden teilweise durch eine Bedarfszuweisung aus dem kommunalen Straßenbaubudget finanziert. Parallel tauschen die Stadtwerke die Trinkwasserleitung aus, verlegen eine neue Fernwärmeleitung und ersetzen Niederspannungskabel. Auch der Eigenbetrieb Abwasser nutzt die Maßnahme, um alte Mischwasserhausanschlüsse zu erneuern.