Die Stadt Meißen hat einen mobilen Blitzanhänger zur Geschwindigkeitsüberwachung angemietet. Darüber berichtete die Sächsische Zeitung. Das sogenannte Enforcement-Trailer-System soll nach Angaben der Stadtverwaltung voraussichtlich noch in dieser Woche erstmals eingesetzt werden.
Wie Stadtsprecherin Katharina Reso gegenüber der Zeitung erklärte, wurde das Gerät zunächst für zwölf Monate angemietet. Vor dem ersten Einsatz werden die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch entsprechend geschult.
Der mobile Blitzer soll an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet eingesetzt werden. Dazu zählen nach Angaben der Stadt Kindereinrichtungen, Orte mit wiederkehrenden Bürgerbeschwerden sowie Unfallhäufungsstellen.
Im Unterschied zu herkömmlichen mobilen Messgeräten arbeitet der Blitzanhänger weitgehend autark. Nach dem Einrichten vor Ort kann das System mehrere Tage ohne Personal betrieben werden. Anschließend lässt es sich vergleichsweise einfach an einen anderen Standort versetzen.
In der Region sind derartige Systeme bereits seit einigen Jahren im Einsatz. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nahm 2020 seinen ersten Enforcement-Trailer in Betrieb und erweiterte den Bestand später um ein weiteres Gerät. Auch Dresden setzt inzwischen auf mehrere angemietete Blitzanhänger.