Die seit Ende Oktober gesperrte Kötzschenbrodaer Straße im Radebeuler Ortsteil Serkowitz wird am Donnerstag, 14. Mai, wieder für den Verkehr freigegeben. Das teilte die Stadt Radebeul mit.
Die Vollsperrung war notwendig geworden, um im Zuge der Umverlegung des Lößnitzbaches einen neuen Straßendurchlass zu errichten. Dafür wurden 13 Stahlbetonfertigteile montiert, die zusammen eine Länge von rund 26 Metern bilden. Der Durchlass hat eine Weite von drei Metern und eine Höhe von zwei Metern. Nach Angaben der Stadt gewährleistet das Bauwerk einen sicheren Abfluss des Lößnitzbaches auch bei einem sogenannten hundertjährlichen Hochwasser. Nach dem Einbau wurde das Bauwerk überschüttet und die Straße in Asphaltbauweise vollständig erneuert.
Parallel zu den Arbeiten am Bachdurchlass nutzte die Stadt die Sperrung für eine Sanierung der Kötzschenbrodaer Straße zwischen der Kreuzung Altserkowitz und der Zufahrt „Weißes Haus“. Dort wurden beschädigte Asphaltdeckschichten ausgetauscht, abschnittsweise auch die darunterliegende Binderschicht erneuert. Zudem wurden Teile der Straßenentwässerung sowie Anlagen von Medienträgern saniert. Die Bauarbeiten liefen vom 9. April bis 13. Mai, und wurden von der GWB Grund- & Wasserbaugesellschaft mbH aus Wachau ausgeführt.