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Karfreitagsgefecht 2010: Einer der Getöteten stammt aus Wilsdruff

Karfreitagsgefecht 2010: Einer der Getöteten stammt aus Wilsdruff
Ein Soldat in der Ausstellung im Militärhistorischen Museum. Foto: Bundeswehr/Wendler
Von: Meißen News
Zum 16. Jahrestag des Karfreitagsgefechts erinnert das Militärhistorische Museum Dresden an drei in Afghanistan gefallene Fallschirmjäger und an Folgen von Auslandseinsätzen.

Das Karfreitagsgefecht vom 2. April 2010 jährt sich zum 16. Mal. In Afghanistan geraten damals Bundeswehrsoldaten in einen Hinterhalt der Taliban im Raum Kundus. Drei Fallschirmjäger aus Seedorf sterben, mehrere werden verletzt. Das Gefecht gilt als eines der schwersten für die Bundeswehr seit Beginn ihrer Auslandseinsätze. Das teilte die Bundeswehr mit. Einer der Getöteten stammt aus Wilsdruff. An seinem Grab in Wilsdruff gab es zum Jahrestag Trauerbekundungen.

Im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden erinnert eine Ausstellung an das Ereignis und an weitere Einsätze deutscher Soldaten im Ausland. Zu sehen sind unter anderem die Uniform eines Scharfschützen, sein Helm und seine Waffe. Die Exponate sollen die Abläufe des Gefechts nachvollziehbar machen und zugleich den Blick auf die persönliche Dimension der Einsätze lenken.

Der Karfreitag ist für die Bundeswehr alljährlich ein besonderer Gedenktag. Er dient dem Erinnern an jene, die im Rahmen von Kampfhandlungen und Anschlägen ihr Leben verloren haben, sowie an Soldatinnen und Soldaten, die körperlich oder seelisch verwundet wurden. Auch Jahre nach dem Einsatz wirken die Folgen nach – für Angehörige, Kameraden und Betroffene.

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