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Kanalsanierung an Großenhainer Straße in Meißen läuft planmäßig

Kanalsanierung an Großenhainer Straße in Meißen läuft planmäßig
Der 8 Tonnen schwere Schlauchliner wird in die Winde eingefädelt. Foto: Stadt Meißen
Von: Meißen News
In der Großenhainer Straße in Meißen wird derzeit der Mischwasserkanal saniert. Das rund 265.000 Euro teure Projekt bildet die Grundlage für weitere Bauvorhaben in der Umgebung und soll bis Ende August abgeschlossen sein.

Der Eigenbetrieb Abwasserentsorgung der Stadt Meißen saniert seit Anfang Juni den Mischwasserkanal in der Großenhainer Straße zwischen der Bahnhofskreuzung und dem Tonberg. Das teilte die Stadt Meißen mit. Die Arbeiten sind Teil eines abgestimmten Bauprogramms im Umfeld des neuen Abwasserpumpwerks an der Bahnhofsstraße.

Nach Angaben des Eigenbetriebs schafft die Sanierung die Voraussetzungen für die künftige abwassertechnische Erschließung der geplanten Dreifeldsporthalle am Ludwig-Richter-Berg sowie für den vorgesehenen Ausbau der Staatsstraße 177.


Damit er in die Kanalöffnung passt, müssen die Arbeiter den Schlauchliner am vorderen Ende zusammenbinden. Später wird er dann mittels einer weiteren Seilwinde vom anderen Ende durch das Kanalrohr gezogen und mit Druckluft wieder aufgepumpt. Foto: Stadt Meißen

Für das Vorhaben investiert der Eigenbetrieb rund 265.000 Euro in Planung und Bau. Die Arbeiten führt die Firma Aarsleff Rohrsanierung GmbH aus Dresden aus. Zum Einsatz kommt dabei das sogenannte Schlauchliner-Verfahren. Ein mit Harz getränkter Schlauch wird in den bestehenden Kanal eingezogen, mit Druckluft an die Rohrwand gepresst und anschließend mithilfe von UV-Licht ausgehärtet. Danach werden die Hausanschlüsse wieder geöffnet und dauerhaft mit dem sanierten Kanal verbunden. Auf aufwendige Straßenaufbrüche kann dadurch weitgehend verzichtet werden.

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Auf einer Länge von rund 300 Metern wird der neue Schlauchliner eingebaut. Das größte Teilstück misst 130 Meter, wiegt knapp acht Tonnen und besitzt eine Wandstärke von etwa zehn Millimetern. Es ist nach Angaben der Projektverantwortlichen auch für mögliche Hochwasserbelastungen ausgelegt.

Eine Besonderheit des Bauwerks ist das gemauerte Eiprofil des Kanals. Diese Bauform sorgt auch bei geringem Abwasseraufkommen für eine hohe Fließgeschwindigkeit und verbessert dadurch die Selbstreinigung des Kanals. Die Bauarbeiten sollen bis Ende August abgeschlossen werden.

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