Die Gemeinde Käbschütztal hat den offiziellen Startschuss für ihre kommunale Wärmeplanung gegeben. Das teilte SachsenEnergie mit. Gemeinsam mit dem Kommunalversorger soll bis Anfang 2027 ein Wärmeplan erarbeitet werden, der die künftige Wärmeversorgung der Gemeinde langfristig sicher, wirtschaftlich und klimafreundlich ausrichtet. Finanziert wird das Vorhaben über den gesetzlich geregelten Mehrbelastungsausgleich im Freistaat Sachsen.
„Mit der Wärmeplanung gewinnen wir einen klareren Blick darauf, wie sich unsere Gemeinde langfristig entwickeln kann. Das gibt uns Sicherheit für zukünftige Entscheidungen und auch unseren Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Orientierung", sagte Bürgermeister Frank Müller. Gregor Hillebrand-Kandzia, Projektleiter bei SachsenEnergie, betonte: „Eine stabile Wärmeversorgung entsteht nicht zufällig, sondern durch sorgfältige Planung und realistische Einschätzungen vor Ort."
Zu Beginn analysieren Fachplaner die aktuelle Wärmeversorgung in allen 37 Ortsteilen der Flächengemeinde: Welche Energieträger werden eingesetzt, wie viel Wärme wird benötigt und welche Infrastrukturen sind vorhanden? Darauf aufbauend werden maßgeschneiderte Lösungsansätze entwickelt – mit Blick auf den stärkeren Einsatz erneuerbarer Energien, die Nutzung regionaler Potenziale und eine effizientere Gestaltung der Versorgungsstrukturen. SachsenEnergie bringt dabei Erfahrungen aus der Wärmeplanung für andere sächsische Kommunen wie Großenhain, Löbau oder Kreischa ein.