In der Villa Teresa in Coswig findet am Montag und Dienstag, dem 22. und 23. Juni, das internationale Symposium „Auf den Spuren Teresa Carreños in Deutschland: kulturelle Transfers und musikalische Netzwerke einer venezolanischen Universalkünstlerin" statt. Das teilte das Goethe-Institut Venezuela mit, das die Veranstaltung gemeinsam mit der Villa Teresa, dem Ibero-Amerikanischen Institut und dem Dokumentationszentrum des Teatro Teresa Carreño organisiert. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Im Mittelpunkt des Symposiums steht das künstlerische und berufliche Wirken der venezolanischen Pianistin, Komponistin und Sängerin Teresa Carreño (1853–1917) im deutschen Musikleben und ihren internationalen Netzwerken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und Lateinamerika diskutieren in vier thematischen Panels aktuelle Forschungsergebnisse und Fallstudien. Themen sind unter anderem Carreños Rezeption in zeitgenössischen Medien und Korrespondenzen, ihre künstlerische Praxis als Pianistin und Komponistin sowie ihre Rolle als Frau und Pädagogin im kulturellen Leben des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ergänzt wird das Programm durch eine Podiumsdiskussion zum Forschungsprojekt „Teresa Carreño in Deutschland" sowie durch künstlerische Beiträge mit Rezital und Videokunst.