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Handwerkskammer Dresden fordert starke Berufsschulen im ländlichen Raum

Handwerkskammer Dresden fordert starke Berufsschulen im ländlichen Raum
Symbolbild Schule / pixabay Pexels
Von: Meißen News
Die Handwerkskammer Dresden fordert angesichts der laufenden Überarbeitung des sächsischen Berufsschulnetzes den langfristigen Erhalt der Schulstandorte. Besonders im ländlichen Raum sei die wohnortnahe Erreichbarkeit entscheidend für die Berufswahl junger Menschen.

Die Handwerkskammer Dresden plädiert für den langfristigen Erhalt und die Weiterentwicklung der Berufsschulstandorte in Ostsachsen. Das teilte die Kammer mit. Anlass ist die derzeit laufende Fortschreibung des Teilschulnetzplanes für berufsbildende Schulen, an der das Sächsische Staatsministerium für Kultus aktuell arbeitet. „Leistungsfähige und qualitativ erstklassige Berufsschulen sind Grundvoraussetzung für die Ausbildung der Fachkräfte von morgen", betonte Präsident Jörg Dittrich. Die Attraktivität der dualen Berufsausbildung hänge in hohem Maß von der Qualität der Berufsschulen ab – und damit auch von der regionalen Wirtschaftskraft und der Fachkräftegewinnung.

Die Handwerkskammer formuliert konkrete Forderungen: Das bestehende Berufsschulnetz im Freistaat sei tragfähig, die Schulstandorte sollten daher für mindestens weitere fünf Jahre gesichert werden. Nur eine verlässliche Planung gebe Betrieben Sicherheit bei der Planung von Ausbildungsplätzen und jungen Menschen Orientierung bei der Berufswahl. Besonders im ländlichen Raum entscheide die wohnortnahe Erreichbarkeit von Berufsschulzentren häufig über die Berufswahl junger Menschen. Das Wohnortprinzip bei der Festlegung von Berufsschulstandorten sei beizubehalten, der öffentliche Nahverkehr müsse die Standorte zuverlässig und attraktiv anbinden.

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Daneben fordert die Kammer den Abbau des Lehrkräftemangels als zentrale Voraussetzung für hochwertige Berufsbildung sowie eine technisch und digital moderne Ausstattung der Schulen. Auszubildende mit langen Fahrzeiten bräuchten zudem bezahlbaren Wohnraum in der Nähe der Berufsschulen. Wo längere Wege unvermeidbar seien, müssten Übernachtungskosten unbürokratisch erstattet werden. Die Handwerkskammer spricht sich zudem dafür aus, den Erstattungssatz pro Übernachtung von derzeit 16 auf 25 Euro anzuheben.

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