Im Kammerbezirk Dresden haben kurz vor Beginn der Sommerferien bereits 1.248 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag in einem Handwerksbetrieb unterschrieben, wie die Handwerkskammer Dresden mitteilte. Damit liege die Zahl der neuen Lehrverträge zum 1. Juli deutlich über dem Vorjahreswert von 1.068 Verträgen.
299 der künftigen Auszubildenden seien junge Frauen, 949 junge Männer. Ab Herbst erlernten sie einen der mehr als 80 Handwerksberufe in der Region, hieß es. Nach Angaben der Kammer führen derzeit der Kraftfahrzeugmechatroniker mit 211 neuen Verträgen, der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit 109 sowie der Elektroniker mit 107 die Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe an. Es folgen Friseur mit 67 Verträgen sowie Tischler und Dachdecker mit jeweils 51.
Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski erklärte, die Zwischenbilanz sei positiv. Endgültig abgerechnet werde erst zum Jahresende. Die Betriebe in der Region wollten ausbilden und suchten motivierte Jugendliche. Das Handwerk biete sehr gute Karrierechancen und krisenfeste Perspektiven. Zudem sei es eine wichtige Branche für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende. Zum Werkzeugkoffer des Handwerks gehöre inzwischen auch künstliche Intelligenz, diese werde das Handwerk aber nicht ersetzen.