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Großenhain kämpft um Fördermittel für Gymnasium

Großenhain kämpft um Fördermittel für Gymnasium
Für das Haus II des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in Großenhain soll ein neuer Förderantrag für Digitalisierung und Brandschutz gestellt werden. Foto: Büro Daniela Kuge
Von: Meißen News
Die Stadt Großenhain bereitet einen neuen Förderantrag für die Modernisierung des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Haus II vor. Im Mittelpunkt stehen eine moderne digitale Ausstattung und die Erneuerung des Brandschutzes.

Die Stadt Großenhain will Fördermittel für die umfassende Modernisierung des Hauses II des Werner-von-Siemens-Gymnasiums beantragen. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Ziel ist es, die Voraussetzungen für zeitgemäßes digitales Lernen zu schaffen und gleichzeitig den Brandschutz des Gebäudes auf den aktuellen Stand zu bringen.

Das Gebäude ist nach Angaben der Stadt das einzige städtische Schulhaus, das bislang noch nicht mit moderner digitaler Technik ausgestattet werden konnte. Während Schülerinnen und Schüler bis zur Klassenstufe 9 bereits im Gymnasium Haus I unter digitalen Bedingungen lernen, fehlen diese Möglichkeiten im Haus II.

Geplant ist eine grundlegende Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur. Dafür müssen zahlreiche neue Leitungen verlegt werden, was umfangreiche Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich macht. Gleichzeitig sollen notwendige Brandschutzmaßnahmen umgesetzt werden, um die gesetzlichen Vorgaben dauerhaft zu erfüllen.

Bereits in den Jahren 2022, 2023 und 2024 hatte die Stadt Fördermittel nach der Schulinfrastrukturverordnung beantragt. Die Anträge wurden jeweils abgelehnt. Im vergangenen Jahr war aufgrund einer Neuausrichtung der Förderlandschaft keine Antragstellung möglich. Nun soll über das Förderprogramm „Kommunaler Schulhausbau“ aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ein neuer Antrag eingereicht werden. Die Frist endet Ende August.

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Zur Vorbereitung des Vorhabens fand Ende Juni ein Gespräch im Sächsischen Landtag mit Kultusminister Conrad Clemens, Oberbürgermeister Dr. Sven Mißbach, Schulleiter Dr. Lukas Besser, Vertretern der Stadtverwaltung sowie Landtagsabgeordneten statt. Dabei ging es um die Bedeutung der geplanten Investition für den Bildungsstandort Großenhain und die langfristige Entwicklung des gesamten Schulcampus.

Oberbürgermeister Dr. Sven Mißbach bezeichnete die Modernisierung als wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Stadt. Mit der Sanierung würden nicht nur die Voraussetzungen für modernes Lernen geschaffen, sondern auch Chancengleichheit, Fachkräftesicherung und die Attraktivität des Bildungsstandorts gestärkt.

Die Stadtverwaltung will die Vorbereitungen für den Förderantrag in den kommenden Wochen abschließen und den Austausch mit dem Freistaat Sachsen fortsetzen.

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