Das Riesaer Werk von Feralpi Stahl ist bundesweiten Kinoleinwand zu sehen. Das Unternehmen teilte mit, dass die Produktion Teil des neuen Dokumentarfilms „Fluss“ von Regisseur Timo Großpietsch ist. Die Dokumentation feiert am Montag, 15. Juni, ihren offiziellen Kinostart in Deutschland.
Für das Filmprojekt wurden bereits im Jahr 2025 umfassende Aufnahmen direkt auf dem Werksgelände in Riesa gedreht. Der 83-minütige Dokumentarfilm schließt als dritter Teil eine Trilogie des Regisseurs ab, die mit den Werken „Stadt“ und „Land“ begann. Das aktuelle Werk folgt dem Lauf der Elbe über eine Strecke von 1.094 Kilometern. Die Reise beginnt an der Quelle im tschechischen Riesengebirge und endet an der Mündung in die Nordsee.
Der Film verzichtet bewusst auf das klassische Format einer Naturdokumentation. Die Produktion ist als visuelle Sinfonie und filmisches Essay konzipiert, das das reale Leben und Arbeiten entlang des Stroms abbildet. Dabei stellt das Werk eine Verbindung zwischen Naturszenen und industriellen Standorten her. Neben dem Stahlwerk in Riesa zeigt die Dokumentation weitere monumentale Orte wie große Containerhäfen und Schleusenanlagen.