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Elbe-Tier-Park Hebelei feiert Tag des Baumes

Elbe-Tier-Park Hebelei feiert Tag des Baumes
Auch die Tiere wie die Zwergziegen des Elbe-Tier-Park Hebelei bekommen zum Tag des Baum Blätter zu fressen. Foto: Tierpark Hebelei
Von: Meißen News
Zum Tag des Baumes dreht sich im Elbe-Tier-Park Hebelei alles um die Zitterpappel. Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Exkursionen, Aktionen und Tierfütterungen.

Der Elbe-Tier-Park Hebelei lädt am Sonntag, dem 26. April, zum Tag des Baumes 2026 ein. Das teilte der Tierpark mit. Ab 11 Uhr finden Baumexkursionen mit Tierfütterungen statt, weitere Führungen folgen um 14 und 16 Uhr. Ergänzt wird das Programm durch Aktionsstände und Baumpflanzungen. Das Thema Bäume wird im Tierpark auch außerhalb des Aktionstages ganzjährig für Kita-Gruppen und Schulklassen auf Vorbestellung angeboten.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Tags des Baumes steht die Zitterpappel, die von der „Baum des Jahres Dr. Silvius Wodarz Stiftung und Verein e.V." zum Baum des Jahres 2026 gekürt wurde. Sie löst damit die Rot-Eiche ab, die im vergangenen Jahr diesen Titel trug. Die Zitterpappel – auch Espe genannt – gehört zu den auffälligsten heimischen Laubbäumen: Bereits ein leichter Wind bringt ihre Blätter zum Zittern und verleiht ihr ein fast lebendig wirkendes Aussehen.

Als Pionierart besiedelt die Zitterpappel schnell offene Flächen, regeneriert geschädigte Wälder und bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Mehr als 60 Schmetterlingsarten nutzen ihre Blätter als Futterquelle, Spechte zimmern Höhlen in ihr weiches Holz, und viele Singvögel finden dort Nahrung. Mit einer Höhe von bis zu 25 Metern – in Ausnahmefällen sogar 35 Metern – ist sie ein mittelgroßer, rasch wachsender Baum. Ihr Holz findet Verwendung in Sperrholzplatten, Streichhölzern, Zahnstocher und zur Papierherstellung.

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Besonders beeindruckend ist das Wurzelsystem der Zitterpappel: Es bringt immer wieder neue Triebe hervor, sodass ganze Haine genetisch identischer Bäume entstehen können. Ein bekanntes Beispiel ist „Pando" in Utah, ein gewaltiger Klon der Amerikanischen Zitterpappel, der auf 43,6 Hektar wächst, rund 47.000 Stämme umfasst und auf etwa 14.000 Jahre geschätzt wird.

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