Durchsuchungen auch in Meißen bei Kinderpornographie-Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden haben am Dienstag im Rahmen einer gemeinsamen Einsatzmaßnahme gegen Kinder- und Jugendpornographie 26 Wohnungen und Geschäftsräume in Dresden sowie in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen durchsucht. Das teilten die Behörden mit. Gegen 26 Beschuldigte laufe jeweils ein Ermittlungsverfahren.
Bei den Einsätzen stellten die Beamten zahlreiche Beweismittel sicher, darunter 59 Handys, 43 Computer und Laptops sowie mehr als 100 weitere digitale Speichermedien. Zudem fanden sie eine Weltkriegspistole mit Munition, einen Schlagring sowie pyrotechnische Erzeugnisse und Cannabis. An dem Einsatz seien 130 Beamte beteiligt gewesen; die Kriminalisten der Polizeidirektion Dresden seien von Kräften der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt worden.
Mit der konzertierten Aktion solle der Kinder- und Jugendpornographie begegnet werden. Die Ermittlungen in den einzelnen Verfahren dauerten an. Wegen der aufwendigen Auswertung der sichergestellten Speichertechnik werde dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen.