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Die Gewinner bei Jugend forscht kommen aus Dresden, Radebeul, Kamenz und Meißen

Die Gewinner bei Jugend forscht kommen aus Dresden, Radebeul, Kamenz und Meißen
Sponsor von Jugend forscht: Sachsen-Energie. Foto: Sachsen-Energie
Von: Meißen News
Kuscheltiere, gerechte Verkehrsführung und Drohnen: 17 junge Mint-Talente qualifizieren sich für den Sächsischen Landeswettbewerb von Jugend forscht.

 17 junge Menschen aus Ostsachsen haben am Samstagabend beim ostsächsischen Regionalwettbewerb Jugend forscht (15-21 Jahre) und Jugend forscht junior (bis 14 Jahre) gezeigt, dass sie zu den besten MINT-Nachwuchstalenten gehören. Sie belegten jeweils den ersten Platz in den Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Physik, Chemie Mathematik/Informatik, Technik und als interdisziplinäres Projekt. Das teilte Sachsen-Energie mit. Die Jungforschenden überzeugten die Jury durch ihre Experimentierfreude, korrekte wissenschaftliche Arbeitsmethoden und eine lebhafte und spannende Präsentation. Rund 100 Gäste besuchten das SachsenEnergie Center, in dem der Wettbewerb in diesem Jahr stattfand. Unterstützt wird der Regionalwettbewerb Dresden-Ostsachsen von den drei Patenunternehmen SachsenEnergie AG, KLA-Tencor GmbH und Wandelbots GmbH. Insgesamt 58 Teilnehmende mit 44 Projekten stellten ihre Arbeiten einer Fachjury vor. Der gesamte Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Macht aus Fragen Antworten“.

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Die beiden erstplatzierten Fünftklässlerinnen des Wettbewerbs „Jugend forscht junior“, in den vergangenen Jahren als Schüler experimentieren bekannt, erforschten den Einfluss von Musik auf Fische und gingen der Frage nach, warum Kuscheltiere nicht weich bleiben. Der dritte junge Forscher besucht ebenfalls die 5. Klasse eines Gymnasiums in Dresden und untersuchte Lichtspektren. 

Die Gewinner des „Wettbewerbs Jugend forscht“ überzeugten mit der Arbeit zu einer gerechten Verkehrsführung, der Auswertung der Brutvogelkartierung in der Königsbrücker Heide oder auch mit der Untersuchung von Pilz-Pflanzen zur Sanierung schwermetallbelasteter Böden. Des Weiteren gewannen die Projekte zur Mittelohrdiagnostik, der Entwicklung eines Kipprotor-Schubvektorisierungssystems für Drohnen oder auch die Untersuchung von Kabelbakterien.  

 „Jedes Jahr bin ich aufs Neue beeindruckt, mit welchem Ehrgeiz, welcher Leidenschaft und Freude die Kinder und Jugendlichen in der Wissenschaft nach Antworten auf ihre Fragen suchen. Ich bin stolz auf alle Teilnehmenden und freue mich besonders für die Gewinnerinnen und Gewinner, die nun eine Runde weiter sind“, sagt Dr. Patricia Schwarz, Leiterin des Regionalwettbewerbs bei der Preisverleihung am Abend. Die Erstplatzierten des Regionalwettbewerbs Jugend forscht dürfen mit ihren Projekten am Sächsischen Landeswettbewerb Jugend forscht und Jugend forscht junior am 12. April 2025 in Leipzig teilnehmen.

Fachbereich Biologie

Hannah Dietz: „Der Einfluss von Musik auf Fische“

5. Klasse, Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden

Fachbereich Physik

Hannah Neubert: „Die Physik des Kuschelns: Warum bleibt mein Plüschtier nicht weich?“

5. Klasse, Freie Waldorfschule Dresden

Frederick Löhnert: „Spektren-Was ist das“

5. Klasse, Gymnasium LEO Dresden

In den Fachbereichen Arbeitswelt, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik gibt es keine Erstplatzierten.

Fachbereich Arbeitswelt

Tabea Degenhardt: „Potentialanalyse zur Erhöhung der Verkehrsgerechtigkeit an Lichtsignalanlagen“

12. Klasse, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden

Karolin Pech: „Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitseigenschaften und individueller Stressreaktivität“

12. Klasse, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden

Fachbereich Biologie

Jessika Holland: „Auswertung der Brutvogelkartierung einer Windwurffläche in der Königsbrücker Heide“

12. Klasse, Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Kamenz

Lara Oyunaa Neumann: „Untersuchung von Pilz-Pflanzen-Systemen zur Sanierung schwermetallbelasteteter Böden“

12. Klasse, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden

Fachbereich Chemie

Anne Marie Bobes, Alina Bachmann, Alois Bachmann

SpectralAI - Vorhersage des Quantenphysikalischen Fingerabdrucks von Atomen mit KI

Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften

Keine Erstplatzierung

Fachbereich Mathematik/Informatik

Chenpan Li „C2P-Net: Zweistufige nicht-starre Punktwolkenregistrierung für die Mittelohrdiagnostik“

12. Klasse, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden

Sophie Becker: „Bestimmung von Mineralen in Gesteinsproben mit maschinellem Lernen“

12. Klasse, Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen

Fachbereich Physik

Elisabeth Hernschier und Jacob Walter: „Kinematische Studien in der Suche nach einem Niedrig Massen CP-ungeradem Higgs Boson“

12. Klasse, Gymnasium Luisenstift Radebeul

Jannes Döge: „Untersuchung variationeller Quantenalgorithmen zum Lösen der Schrödingergleichung“

12. Klasse, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden

Fachbereich Technik

Malte Ließ: „Entwicklung eines Kipprotor-Schubvektorisierungssystems für Drohnen als Trägerplattform“

12. Klasse, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden

Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt

Hannah Ferenz: „Untersuchung von Kabelbakterien“

10. Klasse, Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen

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