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Autobahn A4: Sanierung zwischen Hohenstein und Glauchau

Autobahn A4: Sanierung zwischen Hohenstein und Glauchau
Symbolbild Autobahn GmbH / pixabay jonbonsilver
Von: Meißen News
Von April bis Dezember wird die A4 zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West erneuert. Tempo 100 gilt.

Das ist ein große Baustelle. Die Autobahn GmbH des Bundes erneuert von April bis Dezember auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West die Richtungsfahrbahn Erfurt in Betonbauweise. Parallel dazu werden die Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-Ost saniert. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss auf dem stark belasteten Abschnitt langfristig zu stabilisieren, teilte die Behörde mit.

Zum Maßnahmenpaket gehört zudem der Neubau von zwei Verkehrszeichenbrücken sowie zwei sogenannten Kragarmen, an denen Verkehrszeichen seitlich über der Fahrbahn angebracht werden. Darüber hinaus werden 13 Brückenbauwerke instandgesetzt, die Schutzplanken im gesamten Baufeld erneuert und die Entwässerung überarbeitet. Ebenfalls vorgesehen ist die Instandsetzung von vier Regenrückhaltebecken, um die Ableitung und Speicherung von Niederschlagswasser im Baustellenbereich zu sichern.

Hintergrund der umfassenden Arbeiten sind Schäden an der rund 20 Jahre alten Fahrbahn. Nach Angaben der Autobahn GmbH sind grundhafte Erneuerungen in regelmäßigen Abständen notwendig, um den Zustand der Infrastruktur zu erhalten und das Risiko von Unfällen sowie Staus durch kurzfristige Reparaturen zu verringern.

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Seit Mitte März läuft der Aufbau der komplexen Verkehrsführung sowie der erforderlichen Verkehrssicherung. Voraussichtlich ab den späten Abendstunden des 1. April stehen auf der Richtungsfahrbahn Chemnitz jeweils zwei Fahrstreifen in Richtung Chemnitz und zwei Fahrstreifen in Richtung Erfurt zur Verfügung. Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich vorläufig auf 100 km/h begrenzt.

Vom 1. April bis 8. Juli 2026 ist die Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal in Fahrtrichtung Aachen gesperrt. Abfahrende Fahrzeuge werden zur Anschlussstelle Glauchau-Ost umgeleitet und wenden dort zurück Richtung Chemnitz. Auffahrende nutzen die Auffahrt Richtung Chemnitz und drehen an der Anschlussstelle Wüstenbrand zurück Richtung Erfurt. Rechtzeitig zur Großveranstaltung „MotoGP“ am Sachsenring soll die Anschlussstelle wieder geöffnet werden. Danach ist die Anschlussstelle Glauchau-Ost von Mitte Juli bis Oktober 2026 in Fahrtrichtung Aachen nicht nutzbar.

Die Kosten der Maßnahme sind mit rund 38 Millionen Euro brutto veranschlagt.

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