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Sika-Hirsch-Nachwuchs im Tierpark Görlitz

Junghirsch
Nachwuchs bei den indochinesischen Sika Hirschen / Foto: Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V.
Von: Uwe Tschirner
Im Naturschutz-Tierpark Görlitz sorgt ein indochinesischer Sika-Hirsch für Begeisterung und stärkt ein internationales Zuchtprogramm gegen das Aussterben.

Görlitz. Im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec gibt es erfreuliche Nachrichten: Bei den indochinesischen Sika Hirschen ist Nachwuchs geboren. Der kleine Hirsch erobert mit seinem klassischen Bambi-Charme bereits die Herzen der Besucher – und steht zugleich für weit mehr als einen niedlichen Moment im Tierparkalltag.

In ihren vietnamesischen Herkunftsgebieten gelten indochinesische Sika Hirsche im Freiland als ausgerottet. Lebensraumverluste und Wilderei haben die Bestände verschwinden lassen; verbliebene Tiere leben nur noch in streng geschützten Nationalpark-Gattern. Um diese seltene Unterart dauerhaft vor der kompletten Ausrottung zu bewahren, läuft ein international koordiniertes Zuchtprogramm, an dem der Görlitzer Tierpark seit Beginn seiner Haltung beteiligt ist.

„Aktuell werden weltweit etwa 450 Tiere in 40 Zoos gehalten. Jede Geburt leistet somit einen wertvollen Beitrag zum Überleben dieser charismatischen Hirschunterart, somit auch die unseres aktuellen Nachwuchses“, erklärt Tierpark-Kuratorin Catrin Hammer. Der neue Jungtier-Zuwachs stärkt die Population im Erhaltungszuchtprogramm – und macht zugleich deutlich, wie wichtig moderne Artenschutzarbeit in Zoos heute ist.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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