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Notarzt und Rettungswagen im Einsatz gefährdet

Notarzt und Rettungswagen im Einsatz gefährdet
Symbolbild pixabay TechLine
Von: Uwe Tschirner
Ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer soll auf der B 6 bei Markersdorf mehrfach ein Notarztfahrzeug und einen Rettungswagen überholt und dadurch den Einsatz behindert haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Mehrfache riskante Überholmanöver auf der B 6

Am Donnerstagvormittag kam es auf der B 6 bei Markersdorf zu einem gefährlichen Vorfall mit einem im Einsatz befindlichen Notarztfahrzeug und einem Rettungswagen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 64-jähriger deutscher Mercedes-Lenker die Fahrzeuge trotz eingeschaltetem Blaulicht mehrfach überholt und damit die Einsatzfahrt erheblich behindert haben.

Der Mann fuhr ab dem Zoblitzer Berg hinter den Rettungskräften in Richtung Görlitz. Zwischen dem Abzweig Zoblitz und Sohland a. R. überholte er zunächst den Notarztwagen und scherte anschließend wieder zwischen diesem und dem Rettungswagen ein. Dadurch wurde der Ablauf des Einsatzes bereits früh gestört.

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Gefährdung für Rettungskräfte und andere Verkehrsteilnehmer

Im weiteren Verlauf überholte der Fahrer zwischen dem Abzweig Sohland a. R. und Weißenberg den Rettungswagen und setzte seine Fahrt vor den Einsatzfahrzeugen fort. Auch in den folgenden Kilometern blieb er fortlaufend vor den Rettungskräften und verhinderte damit ein freies und sicheres Vorankommen.

Besonders riskant wurde das Verhalten im Bereich des Abzweiges nach Weißenberg. Dort überholte der Mercedes-Fahrer mit erhöhter Geschwindigkeit und trotz Gegenverkehrs mehrere Fahrzeuge, die wegen des Einsatzes angehalten hatten. Dabei sollen auch entgegenkommende Verkehrsteilnehmer gefährdet worden sein und teilweise abbremsen müssen.

Rettungswagen muss stark bremsen

In der Ortslage Markersdorf kam es zu einer weiteren kritischen Situation. Der Beschuldigte scherte vor dem Rettungswagen erneut aus, um anhaltende Pkw zu überholen. Der Rettungswagen musste daraufhin stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Mehrere Notrufe führten schließlich dazu, dass Polizeibeamte den Mercedes-Fahrer an der B 6 in Reichenbach stoppten. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gefertigt. Die Ermittlungen führt der Verkehrs- und Verfügungsdienst.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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