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Präsidentenwechsel beim Rotary Club Dreiländereck Oberlausitz

Präsidentenwechsel beim Rotary Club Dreiländereck Oberlausitz
Präsidentenwechsel beim Rotary Club Dreiländereck Oberlausitz: Ute Wunderlich übergibt das Amt an Dr. Jacek Glaizer / Foto: Rotary Clubs Dreiländereck Oberlausitz
Von: Uwe Tschirner
Beim Rotary Club Dreiländereck Oberlausitz beginnt ein neues Amtsjahr mit klarem Blick auf Jugend, Wirtschaft und Zusammenhalt in der Region. Dr. Jacek Glaizer setzt dabei auf konkrete Impulse gegen Fachkräftemangel und Abwanderung.

Neue Impulse für die Dreiländerregion

Der Rotary Club Dreiländereck Oberlausitz hat seine Präsidentschaft gewechselt. Nach einem Jahr mit Schwerpunkten auf Bildung, Kultur und grenzüberschreitender Zusammenarbeit übergab SCHKOLA-Geschäftsführerin Ute Wunderlich das Amt an Dr. Jacek Glaizer, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Standort Ebersbach sowie des Brustzentrums am Klinikum Oberlausitzer Bergland.

Der turnusmäßige Wechsel gehört zum Selbstverständnis von Rotary. Mit jeder neuen Präsidentschaft verändern sich die inhaltlichen Schwerpunkte, sodass regelmäßig frische Impulse für das gesellschaftliche Engagement in der Oberlausitz entstehen.

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Bilanz eines Jahres mit Fokus auf Bildung und Kultur

Ute Wunderlich stellte ihre Amtszeit vor allem in den Zeichen der Dreiländerregion. Im Mittelpunkt standen der Austausch zwischen Deutschland, Polen und Tschechien, Sprachthemen, kulturelle Begegnungen und die Zukunft junger Menschen im Berufsleben. Zugleich unterstützte der Club weiterhin das weltweite Rotary-Ziel, die Kinderlähmung endgültig auszurotten.

Auch regional setzte der Club Akzente. Unterstützt wurden unter anderem das Festival Stadt.Land.Bühne., Ring on Feier sowie eine Spendenaktion für das Gerhart-Hauptmann-Theater. Der Spendenscheck soll zu Beginn der neuen Spielzeit offiziell überreicht werden.

Fachkräftemangel und Abwanderung im Blick

Mit Dr. Jacek Glaizer rückt nun die deutsch-polnische Zusammenarbeit noch stärker in den Fokus. Der gebürtige Pole möchte die besondere Lage der Oberlausitz als Dreiländerregion intensiver nutzen und Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen. Sein Leitmotiv lautet: „Freundschaft stärken – Jugend fördern – Heimat gestalten.“

Im Mittelpunkt seines Präsidentschaftsjahres stehen junge Menschen und ihre Perspektiven in der Region. Geplant sind Jugendprojekte, Kooperationen mit Schulen und Vereinen sowie ein Mentorenprogramm, in dem Rotary-Mitglieder ihre beruflichen Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler weitergeben. Außerdem sollen Unternehmen und Jugendliche stärker miteinander vernetzt werden, um berufliche Chancen vor Ort sichtbar zu machen.

Geplante Projekte für Schule, Wirtschaft und Kultur

Zu den ersten Vorhaben zählen Besuche regionaler Unternehmen, darunter die ZittWerke, eine Bildungsreise ins polnische Karpacz sowie die Unterstützung des Kammermusikfestivals. Damit will der Club nicht nur kulturelle Angebote fördern, sondern auch konkrete Verbindungen zwischen Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft schaffen.

„Die Oberlausitz braucht Menschen, die bleiben, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft hier gestalten“, sagt Dr. Glaizer. „Wenn wir als Rotary Club dazu beitragen können, junge Menschen mit Unternehmen, Handwerk, Kultur und Gesellschaft zu verbinden, leisten wir einen wichtigen Beitrag für unsere Heimat.“

Mit rund 40 Mitgliedern engagiert sich der Rotary Club Dreiländereck Oberlausitz seit vielen Jahren für soziale, kulturelle und Bildungsprojekte in der Region. Das neue Amtsjahr setzt bewusst auf Zusammenarbeit über Grenzen hinweg und auf Ideen gegen Fachkräftemangel und Abwanderung.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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