Zittau. Wie lässt sich Vergangenes entdecken, ohne den Boden aufzureißen? Die Ausstellung „Höhenflüge. Luftbilder und Archäologie in Sachsen“ im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster in Zittau zeigt, wie Luftbildarchäologie verborgene Spuren sichtbar macht. Das Landesamt für Archäologie Sachsen präsentiert die Schau in Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Zittau und eröffnet damit einen seltenen Blick in ein umfangreiches Luftbildarchiv, das über Jahrzehnte gewachsen ist.
Am Sonntag, 19.04., lädt das Franziskanerkloster 15.00 Uhr zu einer besonderen Führung ein: Dr. Cornelia Rupp, Kuratorin der Ausstellung und Mitarbeiterin des Landesamtes für Archäologie Sachsen, nimmt Besucherinnen und Besucher mit in die Perspektive „von oben“. Der Eintritt liegt bei 8/6/2 € (je nach Ermäßigung). Im Mittelpunkt steht die Frage, warum aus luftiger Höhe Strukturen erkennbar werden, die am Boden unsichtbar bleiben – etwa durch Bewuchsmerkmale, Bodenverfärbungen oder kleinste Reliefunterschiede.