Granate in Bad Muskau kontrolliert gesprengt
Fundmunition bei Feldarbeiten entdeckt
Bei Feldarbeiten an der Gablenzer Straße in Bad Muskau ist am Dienstag ein gefährlicher Fund gemacht worden. Auf dem Gelände wurde eine alte Granate entdeckt, woraufhin die Polizei informiert wurde. Eine Streife begutachtete den Fund vor Ort und stellte fest, dass es sich um eine rund 40 Zentimeter große Granate handelte.
Kampfmittelbeseitigungsdienst ordnet Sprengung an
Im Anschluss wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen. Die Spezialisten übernahmen die Lagebeurteilung und entschieden, dass die Munition nicht transportiert, sondern direkt vor Ort gesprengt werden sollte. Dabei handelte es sich um eine Flakgranate mit einem Kaliber von 12,5 Zentimetern.
Kontrollierte Sprengung am Abend
Die kontrollierte Sprengung erfolgte gegen 19 Uhr. Der Einsatz verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle. Für Anwohner oder Passanten bestand nach Angaben der Einsatzkräfte keine Gefahr für die Allgemeinheit. Der Bereich an der Gablenzer Straße war während des Einsatzes abgesperrt, um die Arbeiten sicher durchführen zu können.
Sichere Entschärfung durch Spezialkräfte
Der Vorfall zeigt, dass auch Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs immer wieder Munition im Boden gefunden wird. In solchen Fällen ist schnelles und besonnenes Handeln wichtig. Die Zusammenarbeit von Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst sorgte in Bad Muskau dafür, dass die Granate sicher beseitigt werden konnte.