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Görlitz diskutiert über Hitzeschutz und Klimaanpassung

Görlitz diskutiert über Hitzeschutz und Klimaanpassung
Symbolbild pixabay GraphixMade
Von: Uwe Tschirner
Die steigenden Temperaturen machen Hitzeschutz auch in Görlitz zu einem wichtigen Thema. Der bündnisgrüne Stadtverband lädt deshalb zu einer öffentlichen Diskussion über Maßnahmen, Lücken und politische Konsequenzen ein.

Hitzeschutz rückt in Görlitz stärker in den Fokus

Angesichts zunehmender Hitzetage will der bündnisgrüne Stadtverband Görlitz bei seinem nächsten öffentlichen Polit-Tisch über die Folgen von Hitze in der Neißestadt sprechen. Unter dem Titel „Hitzewelle, Hitzeschäden, Hitzetote“ soll es um konkrete Schutzmaßnahmen, offene Fragen und den Stand der städtischen Vorbereitung gehen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 27. August 2026, ab 19:00 Uhr im Lokal „Innuendo“ in der Weberstraße 2 statt. Eingeladen sind ausdrücklich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die eigene Erfahrungen, Sorgen oder Anregungen einbringen möchten. Speisen und Getränke zahlen die Teilnehmenden selbst.

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Stadtverwaltung und Stadtrat stehen in der Verantwortung

Mit dabei ist die Görlitzer Stadträtin Kristina Seifert, die gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtverbandes und Gästen darüber sprechen will, welche Maßnahmen die Stadtverwaltung bereits umgesetzt hat und wo aus Sicht der Beteiligten Nachholbedarf besteht. Da die Runde eine Woche vor der nächsten Stadtratssitzung stattfindet, können Anregungen und Fragen direkt in die politische Debatte einfließen.

Die Stadt Görlitz informiert bereits mit Flyern und Hinweisen auf ihrer Website über richtiges Verhalten bei Hitze. Gleichzeitig hat der Stadtrat im August 2025 mit 19 zu 14 Stimmen beschlossen, sich stärker mit dem Thema Hitzeschutz zu befassen. Ziel des Beschlusses ist unter anderem die Entwicklung eines Hitzeaktionsplanes, der gesundheitliche Risiken reduziert und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen schützt.

Klimaanpassung als kommunale Aufgabe

Die bündnisgrüne Seite verweist zudem auf die Notwendigkeit, Klimaanpassung langfristig als kommunale Pflichtaufgabe zu verstehen. Gerade nach Unwettern und in Phasen extremer Hitze werde deutlich, dass organisatorische und bauliche Maßnahmen zusammen gedacht werden müssten.

Der Görlitzer Polit-Tisch will deshalb nicht nur informieren, sondern auch Impulse für die weitere kommunale Arbeit sammeln. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es online unter gruene-goerlitz.de.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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