Am Sonntagabend gegen 19:20 Uhr meldeten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Grenzübergang Bad Muskau einen VW Tiguan mit deutschem Kurzzeitkennzeichen, der aus Polen einreisen wollte. Die Beamten wiesen den Fahrer an, anzuhalten und zur Kontrolle an den Fahrbahnrand zu fahren. Der Mann setzte die Fahrt jedoch fort und fuhr mit Schrittgeschwindigkeit weiter. Beim Vorbeifahren versuchten die Beamten noch, durch Klopfzeichen an der Scheibe auf die Anhalteverfügung aufmerksam zu machen. Der VW entfernte sich daraufhin erneut vom Grenzübergang.
Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung mit Sonder- und Wegerechten auf. Aufgrund des fehlenden Sichtkontakts konnten Passanten den Fluchtweg beobachten und gaben den Beamten Zeichen und Hinweise. Da zu Beginn kein direkter Sichtkontakt bestand, gehen die Beamten von einer erhöhten Geschwindigkeit des flüchtenden Fahrzeugs aus.
In der Ortslage Krauschwitz konnte der VW kurz darauf festgestellt werden. Das Fahrzeug stand verunfallt an einem Grundstückszaun. Beim Heranfahren sahen die Beamten noch, dass eine Person flüchtete. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte der Fahrer im Umfeld festgenommen werden.