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Florian Oest in den Beirat der Stiftung für das sorbische Volk gewählt

Florian Oest in den Beirat der Stiftung für das sorbische Volk gewählt
Foto: Tobias Koch
Von: Uwe Tschirner
Der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Florian Oest (CDU) übernimmt ein neues Mandat mit Bezug zur Lausitz. Er will sich für den Erhalt sorbischer Sprache und Kultur einsetzen.

Florian Oest übernimmt Verantwortung für sorbische Kultur

Der Görlitzer Bundestagsabgeordnete Florian Oest (MdB) ist in der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages vor der Sommerpause in den Parlamentarischen Beirat der Stiftung für das sorbische Volk gewählt worden. Damit erhält er ein Mandat in einem Gremium, das die Arbeit der Stiftung begleitet und berät.

Oest betonte nach seiner Wahl, dass die sorbische Tradition fest in der Lausitz verwurzelt sei. Für ihren Erhalt und ihre Stärkung wolle er sich mit ganzer Kraft einsetzen. Der Schutz dieses kulturellen Erbes sei eine gemeinsame Verantwortung und müsse auch künftig verlässlich unterstützt werden.

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Aufgaben der Stiftung für das sorbische Volk

Die Stiftung für das sorbische Volk wird gemeinsam vom Bund, vom Freistaat Sachsen und vom Land Brandenburg finanziert. Ihr Ziel ist die Pflege und Förderung der sorbischen Sprache und Kultur als Ausdruck der Identität des sorbischen Volkes. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung einer lebendigen Minderheitenkultur in Deutschland.

Der Parlamentarische Beirat unterstützt den Stiftungsrat bei seiner Arbeit. Ihm gehören jeweils zwei Vertreter des Deutschen Bundestages, des Sächsischen Landtages und des Brandenburgischen Landtages an. Durch diese Zusammensetzung soll der Austausch zwischen den politischen Ebenen und den betroffenen Regionen gestärkt werden.

Sorben als anerkannte nationale Minderheit in Deutschland

Die Lausitzer Sorben sind eine anerkannte nationale Minderheit in Deutschland. Ihr angestammtes Siedlungsgebiet liegt in der sächsischen Oberlausitz und der brandenburgischen Niederlausitz. Gemeinsam mit der dänischen Minderheit, der friesischen Volksgruppe sowie den deutschen Sinti und Roma zählen sie zu den vier anerkannten nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland.

Für sie gilt das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten. Es bildet eine wichtige Grundlage für den Schutz, die Förderung und die Sichtbarkeit dieser Gruppen. Die Wahl von Florian Oest in den Beirat unterstreicht die politische Bedeutung dieses Auftrags auch auf Bundesebene.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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