Die Zahl der Katzenhalter in Deutschland ist seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau – auch in Sachsen gehören Katzen zu den beliebtesten Haustieren. Gleichzeitig wächst bei vielen Tierbesitzern das Bewusstsein für eine artgerechte und gesunde Ernährung. Doch gerade beim Thema Katzenfutter herrscht oft Unsicherheit.
Zwischen Supermarktregalen, Online-Shops und einer Vielzahl an Marken fällt es vielen Haltern schwer, die Qualität eines Futters richtig einzuschätzen. Begriffe wie „Premium“, „natürlich“ oder „getreidefrei“ sind rechtlich nicht geschützt und sagen häufig wenig über die tatsächliche Zusammensetzung aus.
Verbraucherschützer weisen regelmäßig darauf hin, dass ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe entscheidend ist. So sollten Tierhalter insbesondere auf einen hohen Fleischanteil, eine transparente Deklaration sowie den Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe achten. Weitere Informationen dazu bietet unter anderem die Verbraucherzentrale.
Ein zentrales Problem liegt in der sogenannten „offenen Deklaration“. Hersteller sind nicht immer verpflichtet, genaue Mengenangaben zu einzelnen Bestandteilen zu machen. Angaben wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ können daher sehr unterschiedlich interpretiert werden. Für Verbraucher ist es dadurch oft schwer nachvollziehbar, welche Qualität tatsächlich im Napf landet.