Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ändern sich die Ticketpreise zum 1. April. Gründe für die bereits im Dezember von der Verbandsversammlung beschlossene Anpassung sind neben der allgemeinen Inflation insbesondere die weiter gestiegenen Kosten für Energie und Personal. Die Preise im VVO steigen um durchschnittlich 6,9 Prozent. Das teilte der Verkehrsverbund am Montag mit.
Die Tarifanpassung im VVO betrifft alle Tickets: Der Preis für eine Einzelfahrt in Dresden erhöht sich um 20 Cent auf 3,40 Euro, in allen anderen Tarifzonen steigt der Preis auf 3,20 Euro. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen erhöht sich der Preis der Einzelfahrt um 40 bis 80 Cent. Der Preis der 4er-Karte steigt um 80 Cent auf 12,20 Euro. Tageskarten für eine Tarifzone erhöhen sich um 40 Cent. Für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen steigen die Preise zwischen 70 Cent und 2,50 Euro an. Wochen- und Monatskarten werden durchschnittlich rund sieben Prozent teurer. So kostet die Abo-Monatskarte für Dresden dann 71,80 Euro. Leicht um 10 bis 30 Cent angehoben werden zudem die VVO-Tickets für Schülergruppen sowie die Fahrradtageskarten. Der Preis des Deutschlandtickets war bereits zum 1. Januar angepasst worden und bleibt nun, ebenso wie das vom Freistaat Sachsen geförderte Bildungsticket, im Preis stabil. Im Zuge der Tarifanpassung entfällt zudem die bisherige Regelung, dass Fahrgäste mit VVO-Tageskarten nur den ermäßigten Preis für die historischen und besonderen Verkehrsmittel bezahlen. Zukünftig zahlen diese Besucher dort den regulären Preis.