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Wegen Antragsflut: Dresdner Behörde macht montags dicht

Zweiteilige Collage: Oben ist der Ausschnitt eines alten rosafarbenen Papierführerscheins zu sehen, unten steckt ein moderner EU-Kartenführerschein mit dem Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“ in einer Jeans-Hosentasche.
Alt gegen Neu: Wegen der Flut an Anträgen zum Pflichtumtausch alter Papierführerscheine in EU-Kartenführerscheine streicht die Dresdner Fahrerlaubnisbehörde ab November montags die Publikumszeiten für interne Bearbeitungen. Symbolbilder: pixabay/ Mondisso, andibreit
Tausende Briefe stapeln sich wegen des Führerschein-Pflichtumtauschs. Warum die Fahrerlaubnisbehörde ab November radikal umsteuert.

Dresden. Die Fahrerlaubnisbehörde ändert ab November ihre Öffnungszeiten. Ab Montag, 2. November, gibt es vorerst keine persönlichen Termine mehr an Montagen. Diesen Tag nutzt die Behörde künftig allein für die interne Bearbeitung. Dienstags, donnerstags und freitags bleiben die Mitarbeiter zu den gewohnten Zeiten für Besucher da, Termine lassen sich weiter online buchen.

Hintergrund ist die wachsende Zahl schriftlicher Anträge. Bis Ende September gingen rund 17.600 Anträge per Post ein, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Teil macht der Pflichtumtausch des Führerscheins aus. Bisher liefen Prüfung und Bearbeitung dieser Post parallel zum Publikumsverkehr, das sei mit dem vorhandenen Personal nicht mehr in gewohntem Tempo zu schaffen, teilt die Behörde mit.

Regelung gilt zunächst für ein halbes Jahr

Mit dem freien Montag sollen die Anträge schneller abgearbeitet werden. Die Regelung ist auf ein halbes Jahr befristet und wird laufend überprüft. Wer einen Antrag per Post gestellt hat, wird benachrichtigt, sobald er bearbeitet ist. Die Behörde bittet darum, auf Zwischenanfragen zum Bearbeitungsstand zu verzichten, da diese den Aufwand zusätzlich erhöhen.