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Unfall im Dresdner Blüherpark: Mann von umstürzendem Baum getroffen!

Ein massiver Baumstamm liegt quer über einem Parkweg und einer Holzbank im Dresdner Blüherpark. Drei Feuerwehrleute in gelber Schutzkleidung und Helmen arbeiten im dichten Geäst und Laub, um den Weg freizuräumen.
Ein massiver Baum stürzte am Donnerstag im Dresdner Blüherpark auf einen Fußweg und verletzte einen Passanten. Einsatzkräfte der Feuerwehr durchsuchten das Geäst gründlich, um weitere Opfer auszuschließen, wie hier zu sehen. Foto: Feuerwehr Dresden/Roland Halkasch
Von: Dresden News
Mit den Wurzeln aus dem Boden gerissen: Dutzende Rettungskräfte eilten am Donnerstagabend in den Blüherpark. Warum die Suche nach möglichen weiteren Opfern die Helfer vor Ort extrem forderte und wie es zum Sturz kam.

Dresden. Im Blüherpark ist am Donnerstagabend ein massiver Baum auf einen Fußweg gestürzt und hat einen 31-jährigen Mann verletzt. Rettungskräfte brachten den Passanten in ein Krankenhaus. Weil zunächst unklar war, ob weitere Menschen unter den Ästen begraben wurden, durchsuchte die Feuerwehr den Bereich gründlich.

Der Vorfall ereignete sich am 27. August gegen 17:13 Uhr. Der Baum riss beim Umstürzen Teile seines Wurzelwerks aus dem Boden und traf benachbarte Bäume, in deren Kronen abgebrochene Äste hängen blieben. Der getroffene Passant wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Da Sprachbarrieren und sein gesundheitlicher Zustand eine genaue Auskunft erschwerten, sicherten zwölf Einsatzkräfte der Feuerwachen Striesen und Altstadt die Stelle. Sie arbeiteten sich durch Laub und Geäst entlang des Stammes, um auszuschließen, dass sich noch weitere Personen unter dem Baum befanden. Hinweise auf weitere Verletzte fanden die Helfer nicht.

Ein Spezialist der Feuerwehr überprüfte vor Ort die Standsicherheit der umliegenden Bäume. Die Polizei sperrte das Areal ab und übernahm im Anschluss die Einsatzstelle.

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Der Einsatz im Blüherpark reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein. Seit dem 1. Juli rückte die Dresdner Feuerwehr zu insgesamt 53 Einsätzen aus, bei denen Bäume umstürzten oder Äste herabfielen. Im gesamten Jahr 2025 registrierten die Einsatzkräfte 134 solcher Fälle.

Ursache für die gehäuften Einsätze in den vergangenen Wochen waren wiederholte Gewitter, Starkregen und Stürme. Welchen Anteil Faktoren wie Trockenheit oder der Zustand einzelner Bäume an den Schäden haben, lässt sich laut Feuerwehr aus den Einsatzdaten nicht ablesen. Die Bewertung dieser Ursachen liegt bei den städtischen Fachämtern.

Feuerwehr rät zu Vorsicht in Parkanlagen

Die Feuerwehr empfiehlt, Unwetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen. Während eines Sturms oder schweren Gewitters sollten Wälder, Parks und baumbestandene Flächen gemieden werden. Auch nach dem Abflauen des Windes bleibt Gefahr bestehen, da angebrochene Äste noch Stunden später unvorhersehbar herabstürzen können.

Absperrungen im Stadtgebiet müssen eingehalten werden, da Gefahren in den Baumkronen oft nicht sofort erkennbar sind. Bei akuten Notfällen und Verletzungen ist der Notruf 112 zu wählen. Beschädigte Bäume oder veränderte Schiefstände ohne unmittelbare Gefahr sollten hingegen den zuständigen städtischen Stellen gemeldet werden.

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