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Tunnel-Wahnsinn in Dresden: Mit 123 km/h durch die 50er-Zone - Rekordstrafe droht

Tunnel-Wahnsinn in Dresden: Mit 123 km/h durch die 50er-Zone - Rekordstrafe droht
Symbolfoto Blitzer: Bernd Weißbrod/dpa
Von: Cornelius de Haas

Dresden. Ein Messgerät, ein greller Blitz und ein extrem teurer Moment: Das Dresdner Ordnungsamt hat bei einer routinemäßigen Kontrolle am Dienstag (28. April 2026) einen massiven Verkehrsverstoß registriert. Ein Unbekannter raste mit stolzen 123 km/h durch einen Innenstadttunnel – erlaubt ist dort lediglich Tempo 50. Damit war der Fahrer mehr als doppelt so schnell unterwegs wie zulässig. Um welchen Tunnel es sich konkret handelt, teilte die Stadt am Mittwoch nicht mit.

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„Massive Gefährdung“: Klare Worte vom Rathaus

Ordnungsbürgermeisterin Eva Jähnigen zeigt sich über die Rücksichtslosigkeit schockiert. Tunnel gelten im Straßenverkehr als Hochrisikozonen, da Ausweichmöglichkeiten fehlen und Rettungswege stark begrenzt sind. „Bei solchen Geschwindigkeiten sprechen wir nicht mehr von einem kleinen Verstoß, sondern von einer massiven Gefährdung anderer Menschen“, so Jähnigen deutlich.

Die teure Quittung: Warum die Strafe verdoppelt wird

Für den „Bleifuß“ wird dieser Ausritt fatale Folgen haben. Da die Geschwindigkeitsüberschreitung so exorbitant hoch ist, geht die Behörde nicht mehr von einem bloßen Versehen aus.

Die voraussichtlichen Konsequenzen im Überblick:

  • Bußgeld: Die reguläre Strafe von 700 Euro wird wegen unterstellten Vorsatzes voraussichtlich auf 1.400 Euro verdoppelt.
  • Fahrverbot: Der Fahrer muss seinen Führerschein für drei Monate abgeben.
  • Punkte: Das Konto in Flensburg wächst um zwei Punkte.

Fazit: Tunnel-Raser im Visier

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass das Dresdner Ordnungsamt auch in sensiblen Bereichen wie Tunnelanlagen konsequent kontrolliert. Für den Raser ist der Monat April damit nicht nur mit einem Schock, sondern mit einer der höchsten Bußgeldforderungen des Jahres zu Ende gegangen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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