Dresden. Die erste Runde der Tuberkulose-Untersuchungen an zwei Dresdner Schulen ist abgeschlossen — ohne Befund. Das Amt für Gesundheit und Prävention teilte mit, dass keine weiteren Erkrankungen festgestellt wurden.
Ausgelöst hatten die Untersuchungen zwei bestätigte Tuberkulosefälle im Umfeld der Schulen. Beide Erkrankten begaben sich in häusliche Quarantäne und wurden medizinisch betreut, inzwischen gehe es ihnen wieder gut, heißt es von der Stadt. Welche Schulen betroffen sind, wurde nicht genannt.
Für betroffene Schülerinnen und Schüler ist die Sache damit aber noch nicht erledigt. Nach den geltenden medizinischen Leitlinien muss eine zweite Testrunde folgen — acht bis zwölf Wochen nach dem ersten Test. Erst dann lässt sich eine Ansteckung sicher ausschließen. Die zweite Testreihe beginnt in diesen Tagen, Betroffene wurden über die Schulleitungen informiert.
Tuberkulose überträgt sich über die Luft, ist aber nicht hochansteckend. Entscheidend ist die Dauer des Kontakts mit einer infektiösen Person in geschlossenen Räumen. Kinder gelten als anfälliger als Erwachsene, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist — und weil ihre Symptome wie Husten, Fieber und Nachtschweiß oft schwächer ausgeprägt sind als bei Erwachsenen.