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Teure Grüße: Superblitzer HWI-VE 167 in Bühlau & sein Bruder in Striesen

Ein zweigeteiltes Nachtbild von grauen, kastenförmigen mobilen Blitzer-Anhängern (Modell „Enforcement Trailer“) am Straßenrand. Die linke Seite zeigt einen Blitzer auf einem gepflasterten Gehweg neben einer beleuchteten Hauptstraße mit Bäumen. Die rechte Seite zeigt einen baugleichen Anhänger vor ei
achtaufnahme von zwei grauen, kastenförmigen mobilen Blitzern am Straßenrand. Links steht ein Gerät auf einem gepflasterten Gehweg an einer Hauptstraße, rechts ein baugleiches Modell vor einem beleuchteten Hauseingang mit der Aufschrift „EINGANG“.
Von: Cornelius de Haas
Mobile Messanhänger gehören in Dresden zum Alltag - doch die Kombination aus Bundesstraße und Tempo-30-Zone zeigt, wie gezielt die Stadt dabei vorgeht. Wer nicht aufpasst hat, weiß es spätestens jetzt.

Dresden. Wer den Superblitzer „HWI-VE 167" zuletzt auf der Pillnitzer Landstraße in Loschwitz vermutet hatte, liegt seit Freitag falsch. Der Messanhänger - bekannt auch als Opfer einer Schmierattacke, die ihn kaum noch zu übersehen macht - hat seinen Standort gewechselt und lauert nun stadtauswärts auf der Bautzner Landstraße (B6) in Bühlau, an der Einmündung zur Kirschauer Straße. Die ist eine Einbahnstraße: Abbiegen geht nur von der B6 hinein, nicht heraus. Tempo 50 gilt auf der vielbefahrenen Ausfallstraße – ein Limit, das auf freier Strecke gerne großzügig ausgelegt wird.

Sein Pendant „HWI-VE 159" ist derweil vom Zelleschen Weg an einen altbekannten Ort gewechselt: die Schlüterstraße in Striesen, in Richtung Zwinglistraße, direkt neben der Feuerwache. Tempo 30 gilt dort - und das nicht ohne Grund: Einsatzfahrzeuge rollen jederzeit aus der Wache, unmittelbar daneben liegt außerdem ein Pflegeheim.

Bei 21 km/h zu viel werden bereits 70 Euro fällig; wer in der Tempo-30-Zone mit 51 geblitzt wird, bekommt zusätzlich einen Punkt in Flensburg.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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