Dresden. Zwei schwere Straftaten erschüttern die Landeshauptstadt: Während in Dresden-Leuben eine Mutter und ihr Sohn Ziel eines rassistischen Übergriffs wurden, kam es im Stadtzentrum zu einem brutalen Raubüberfall mit Reizgas. Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz haben die Ermittlungen aufgenommen.
Rassistische Beleidigung und versuchter Schlag in Leuben
In Dresden-Leuben kam es am vergangenen Sonntag zu einem Vorfall, der nun den Staatsschutz beschäftigt. Ein 28-jähriger Deutscher geriet am Moränenende mit einer 39-jährigen afghanischen Mutter und ihrem 13-jährigen Sohn aneinander. Nach bisherigen Erkenntnissen beschimpfte der Mann die beiden auf offener Straße mit massiven rassistischen Beleidigungen.
Doch es blieb nicht bei verbalen Attacken: Im weiteren Verlauf soll der Mann versucht haben, gezielt in Richtung des 13-jährigen Jungen zu schlagen. Glücklicherweise wurde das Kind nicht getroffen und blieb unverletzt. Alarmierte Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen noch in der Nähe des Tatortes stellen. Da ein politisches Motiv hinter der Tat vermutet wird, ermittelt nun die Abteilung Staatsschutz wegen Volksverhetzung sowie versuchter Körperverletzung gegen den Dresdner.