Schon das 3. Mal in Weixdorf: Dresden jagt Raser auf Durchgangsstraße
Dresden. In Weixdorf gehören die Blitzer-Anhänger allmählich zum Straßenbild. An der Kreuzung Königsbrücker Landstraße/Pastor-Roller-Straße steht wieder ein Superblitzer, diesmal der HWI-VE 217. Er hatte zuletzt auf der Schützenhofstraße in Trachau Position bezogen. Wie schon dort überwacht Dresdens neuester Enforcement Trailer auch in Weixdorf wieder Tempo 30. Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass an dieser Ecke Raser ins Visier genommen werden.

Schon zu Ostern stand an der Kreuzung ein solcher Anhänger. Ein Anwohner klagte damals, an der Stelle werde regelmäßig zu schnell gefahren. Über das Gerät freute sich trotzdem nicht jeder: Mitte April überklebten Unbekannte nachts die Messoptik mit Zeitungspapier, sodass der Blitzer stundenlang nichts aufnehmen konnte. Die Polizei ermittelte wegen Sachbeschädigung, nach einer Reinigung lief das Gerät weiter.
Dritter Einsatz im Stadtteil in diesem Jahr
Zwischen den beiden Terminen an der Kreuzung stand im September noch ein dritter Blitzer in Weixdorf, ein getarnter Messanhänger auf der Grünberger Straße. Die schmale Straße hatte sich während der Sperrung der S 59 bei Hermsdorf zum beliebten Schleichweg entwickelt. Wer sie nutzt, spart rund fünf Minuten, rast dabei aber oft durch ein Wohngebiet.

Dreimal dasselbe Muster innerhalb weniger Monate: Tempo 30, Beschwerden von Anwohnern über Raser, dann der Anhänger. Der Dresdner Norden mit seinen Durchgangsstraßen und Ausweichrouten bleibt ein Schwerpunkt der mobilen Tempokontrolle.
Stadteinwärts im Visier
Geblitzt wird wie schon im Frühjahr stadteinwärts, in Richtung Innenstadt. Beim letzten Mal blieb der Anhänger mehrere Wochen bis in den späten April. Die Stadt wechselt die Standorte ihrer Enforcement Trailer laufend, mal an Unfallschwerpunkten, mal dort, wo erfahrungsgemäß zu schnell gefahren wird. In Weixdorf trifft beides offenbar zusammen.