Dresden. Es ist eines dieser Bilder, die nur der Kalender erklären kann: Kaum kühlt es nach dem Hitzerekord der vergangenen Tage wieder leicht ab, da startet schon die Suche nach einem Weihnachtsbaum. Doch wer im Dezember einen festlich geschmückten Markt erleben will, muss im Hochsommer vorsorgen. Für den Augustusmarkt auf der Hauptstraße, Dresdens zweitgrößten Weihnachtsmarkt, wird wie in jedem Jahr eine repräsentative Tanne gesucht, die der Budenstadt ihren Glanz verleiht.
Mit der Vorsorge ist der Augustusmarkt nicht allein: Schon im April hatte die Stadt für den großen Bruder, den Striezelmarkt auf dem Altmarkt, einen Baum gesucht - allerdings ein ganz anderes Kaliber von mindestens 23 Metern Höhe. Daneben wirkt die Augustusmarkt-Tanne mit ihren acht bis zehn Metern fast bescheiden. Vielleicht steht der gesuchte Baum ja gerade in einem Dresdner Garten und ist seinem Besitzer längst über den Kopf gewachsen.