Dresden. Wer am Mittwochmorgen auf der A4 zwischen Hermsdorf und dem Dreieck Dresden-Nord unterwegs war, ahnte vielleicht nichts Böses – die Verkehrspolizei aber schon. Von 7:45 bis 12:00 Uhr kontrollierten Beamte konsequent das Lkw-Überholverbot. Das Ergebnis: 24 Verstöße, 24 Anzeigen.
Neun Fahrer ignorierten das Überholverbot schlicht und fädelten sich trotzdem auf der linken Spur ein. Weitaus häufiger wurde es jedoch den Kollegen dahinter zum Verhängnis: 15 Lkw-Fahrer hielten nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ein – auf einer Autobahn, auf der schwere Laster täglich für Drängeleien im Berufsverkehr sorgen.
Die Polizisten fertigten die entsprechenden Anzeigen. Für die Betroffenen dürfte der Mittwoch damit deutlich teurer geworden sein als geplant.