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Earth Hour 2026 in Dresden: Rathaus bleibt dunkel – Taschenlampenführung in der Frauenkirche

Earth Hour 2026 in Dresden: Rathaus bleibt dunkel – Taschenlampenführung in der Frauenkirche
Die Frauenkirche Dresden am Neumarkt in der Abenddämmerung: Zur Earth Hour wird das Wahrzeichen der Stadt am 28. März zeitweise in Dunkelheit gehüllt und kann bei einer besonderen Taschenlampenführung neu entdeckt werden. Foto: pixabay/Holgi
Von: Cornelius de Haas

Dresden beteiligt sich am Sonnabend, 28. März 2026, an der weltweiten Earth Hour. Um 20.30 Uhr werden für eine Stunde die Lichter ausgeschaltet – auch an prominenten Orten der Stadt. Ziel der Aktion ist es, ein sichtbares Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen.

Rathaus schaltet Beleuchtung ab

Die Landeshauptstadt wird zur Earth Hour die Beleuchtung am Neues Rathaus Dresden abschalten. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen betont, dass Klimaschutz im Alltag beginne: durch Energiesparen, erneuerbare Energien, umweltfreundliche Mobilität und bewussten Konsum.

Zugleich verweist sie auf die politische Dimension des Themas: Mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern stärke nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die Versorgungssicherheit und könne helfen, die Auswirkungen internationaler Krisen abzufedern.

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Frauenkirche lädt zur besonderen Entdeckungstour

Auch die Frauenkirche Dresden beteiligt sich an der Aktion – allerdings mit einem besonderen Angebot: Bereits ab 20 Uhr wird der Kirchenraum verdunkelt. Besucher können ihn im Rahmen einer Taschenlampenführung neu erleben.

Die speziell für Familien konzipierte Führung richtet sich an Kinder ab acht Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Laut Andreas Dieterich, Referent für Friedens- und Versöhnungsarbeit, eröffne die Dunkelheit neue Perspektiven: Architektur und Details träten anders hervor, gewohnte Eindrücke würden hinterfragt.

Die Teilnahme kostet fünf Euro für Kinder und zehn Euro für Erwachsene. Treffpunkt ist der Hauptraum (Eingang B).

Weltweite Aktion für mehr Klimaschutz

Die Earth Hour wurde vom World Wide Fund For Nature ins Leben gerufen. Jedes Jahr folgen Millionen Menschen, Städte und Unternehmen dem Aufruf, für eine Stunde das Licht auszuschalten – als Symbol für gemeinsames Engagement über diese 60 Minuten hinaus.

In Dresden verbinden sich in diesem Jahr symbolische Aktionen mit konkreten Erlebnissen – vom dunklen Rathaus bis zur Erkundung der Frauenkirche im Schein von Taschenlampen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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