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Dresdens Jugend plant die BUGA 2033: 800 Schüler präsentieren Entwürfe

Dresdens Jugend plant die BUGA 2033: 800 Schüler präsentieren Entwürfe
Symbolbild BUGA / pixabay Joergelman
Von: Cornelius de Haas

Mehr als 800 Kinder und Jugendliche aus 13 Dresdner Schulen haben ihre Visionen für die Bundesgartenschau 2033 vorgestellt. Von September 2025 bis Februar 2026 entwickelten sie in 20 Workshops Ideen für die BUGA-Kernareale Südpark und Leubener Kiesseen. Die Ergebnisse fließen nun in den Auslobungstext für die Fachplaner ein.

Von der Vision zum Modell: Sechs Monate Planungsarbeit

Die Schülerinnen und Schüler erkundeten zunächst die Flächen vor Ort und entwickelten darauf aufbauend ihre Konzepte. Gymnasien und Oberschulen visualisierten ihre Ideen in digitalen Modellen, Grund- und Förderschüler setzten ihre Vorstellungen in physischen Modellen um. Unterstützt wurde das Projekt durch das Dresdner Start-up Scenerii, das ein speziell für den Prozess entwickeltes digitales Beteiligungstool bereitstellte, sowie durch das Kinder- und Jugendbüro Dresden und die KulturLeben UG.

Den Abschluss der ersten Phase bildeten zwei Auswertungsveranstaltungen: am 19. März im Kinder-, Jugend- und Familienhaus Plauener Bahnhof sowie am 25. März im Café Luby in Dresden-Leuben.

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Konkrete Wünsche: Chill-Ecken, Sport und Wasser

Für die zwei Hauptstandorte kristallisierten sich folgende meistgenannte Wünsche heraus:

  • Leubener Kiesseen: Bäume, Sonnenliegen mit Überdachung und Sitzmöglichkeiten, ein Kiosk, Mülleimer und ein Steg; außerdem Lagerfeuer- und Zeltplätze sowie Feedback-Säulen.
  • Südpark: Spielplatz, Fußballplatz, See bzw. Teich und ein Insektenhotel, Kiosk, Mülleimer, ein Aussichtsturm, ein Springbrunnen, Feuer- und Grillstellen, eine Graffitiwand sowie eine Chillecke.

Mitsprache als fester Bestandteil der Stadtplanung

Der Beteiligungsprozess wurde von der Kinder- und Jugendbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden koordiniert und von der BUGA Dresden 2033 gGmbH finanziell unterstützt. „Über 800 junge Dresdnerinnen und Dresdner haben ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven eingebracht", sagte Anke Lietzmann. „Ihre Anregungen fließen nun in den Auslobungstext für die Planerinnen und Planer ein. Beteiligung ist dabei nicht nur ein wichtiger Bestandteil guter Stadtentwicklung, sondern auch ein klarer Auftrag an Kommunen, junge Menschen bei Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen, einzubeziehen."

Oberbürgermeister Dirk Hilbert betonte: „Die Ideen und Perspektiven der Kinder und Jugendlichen zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und kreativ sich junge Menschen mit der Zukunft ihrer Stadt auseinandersetzen."

Ausblick: Vom Entwurf zur Umsetzung

Die Auswertungsveranstaltungen markieren den Auftakt eines langfristigen Beteiligungsprozesses. Die eingereichten Ideen werden nun auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Marcel Timmroth, Geschäftsführer der BUGA Dresden 2033 gGmbH, fasste das Ziel so zusammen: „Gerade ihre Perspektiven sind es, die uns den Blick nach vorn öffnen. Deshalb ist es ein zentrales Anliegen, ihre Stimme frühzeitig einzubinden und ihre Ideen zu einem festen Bestandteil der Planung zu machen."

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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