Dresden. Egal ob der tägliche Weg zur Arbeit, die Fahrt zum Bäcker oder die Tour durch die Dresdner Heide: Vom 7. bis zum 27. September 2026 rollen in der Stadt wieder die Räder für den Klimaschutz. Wer seine Strecken mit dem Smartphone aufzeichnet, unterstützt die Stadtverwaltung zeitgleich dabei, Lücken im Radwegenetz zu erkennen.
Smartphone-Daten zeigen Lücken im Netz
Das Prinzip der Aktion ist simpel. Teilnehmer zeichnen ihre Fahrten mit der kostenlosen Stadtradeln-App auf. Diese Routen gehen in anonymisierter Form an ein Forschungsteam der Technischen Universität Dresden. Die Stadtverwaltung nutzt die Daten anschließend, um Verkehrsströme genauer zu analysieren und Wege gezielt auszubauen.
Paula Scharfe, Fachreferentin für Nahmobilität und Verkehrssicherheit, erklärt den Nutzen der Auswertung: „Radfahrende kennen die guten Wege - und sie zeigen uns auch, wo Verbesserungen nötig sind. Mit der STADTRADELN-App können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen sichtbar machen: Die anonymisierten Daten helfen uns, Verkehrsströme besser zu verstehen und die Radinfrastruktur gezielt weiterzuentwickeln. Jede gespendete Strecke liefert einen wertvollen Hinweis.“