Wer an einem heißen Sommertag am Kristallpalast in der Dresdner Innenstadt steht, merkt schnell: Hier stimmt etwas nicht. Kein Schatten, kein Grün, kein Grund zum Bleiben. Bei 27 Grad Außentemperatur klettern die Oberflächentemperaturen auf dem versiegelten Platz bereits deutlich über die 40-Grad-Marke. „Dieser Platz hat alles, was ein öder Ort braucht", brachte es Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne) bei einem Vororttermin am Dienstag auf den Punkt – und meinte das als Ansage: Das soll sich ändern.
Das Areal rund um den Kristallpalast an der St.-Petersburger-Straße wird umgestaltet – mit insgesamt 33 neuen Bäumen, Trinkbrunnen, Spielgeräten, einem smarten Regenwassersystem und einer Architektur, die Menschen einlädt statt abschreckt. Erste Bauarbeiten starten Ende 2026.
