Dresden-Neustadt: Darum ist die Kamenzer Straße bald drei Wochen dicht
Dresden. Auf den ersten Blick ist es eine Baustelle wie viele: Ab Montag (6. Juli) bis voraussichtlich Freitag (24. Juli) lässt das Straßen- und Tiefbauamt auf der Kamenzer Straße rund 120 Meter Fahrbahn zwischen Nordstraße und Bischofsweg abfräsen und neu asphaltieren. Dazu kommen Arbeiten an den Straßenabläufen und den Schächten - und all das unter Vollsperrung.
Für Anwohner heißt das drei Wochen Umdenken: Mit dem Auto kommt in diesem Abschnitt niemand mehr an sein Grundstück. Zu Fuß dagegen bleibt alles erreichbar - Fußgänger führt die Baufirma sicher durch das Baufeld, und ihre Haustür erreichen die Anlieger jederzeit.
Neuer Asphalt für eine ganz andere Baustelle
Das eigentlich Interessante steckt im Grund der Arbeiten: Die Kamenzer Straße wird nicht für sich selbst hergerichtet, sondern als Vorbereitung auf ein weit größeres Vorhaben. Wenn demnächst die Königsbrücker Straße Süd umgebaut wird, muss der Verkehr großräumig übers Nebennetz ausweichen - und ausgerechnet die Kamenzer Straße ist eine dieser Ausweichrouten. Bevor sie die zusätzliche Last trägt, muss sie abschnittsweise ertüchtigt werden. Der Deckentausch jetzt ist also gewissermaßen die Generalprobe für den großen Auftritt.
Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Bistra Bau GmbH & Co. KG aus Schmölln-Putzkau. Die Gesamtkosten liegen bei rund 180.000 Euro.