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Dresden: Mann mit geladener Waffe im Hauptbahnhof gestoppt

Eine schwarz-silberne Pistole der Marke Zoraki liegt flach auf einem hellen Untergrund, rechts daneben befinden sich sechs Patronen und ein herausgenommenes Magazin.
Die von der Bundespolizei im Dresdner Hauptbahnhof sichergestellte Waffe: Die Beamten fanden die Pistole vom Typ Zoraki samt Magazin und sechs Patronen in der Bauchtasche eines polizeibekannten 47-Jährigen. Foto: Bunespolizei Dresden
Von: Cornelius de Haas
Eine einsatzreiche Nacht am Dresdner Hauptbahnhof: Binnen weniger Stunden zog die Bundespolizei bei zwei Kontrollen eine geladene Schusswaffe und harte Drogen aus dem Verkehr. In der Bauchtasche eines 47-Jährigen fanden die Beamten eine schussbereite Waffe – samt Reservemunition im Plastikbeutel.

Dresden. Für die Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof war es eine Nacht mit zwei Funden, wie man sie selten in so kurzer Zeit macht. Zwischen dem Vorabend und dem frühen Dienstagmorgen nahmen die Beamten zwei Männer aus dem Verkehr - den einen wegen einer geladenen Waffe, den anderen wegen harter Drogen.

Schusswaffe in der Bauchtasche: Kontrolle am Hauptbahnhof eskaliert

Gegen 02:05 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte am Dienstag (30. Juni) einen 47 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen im Hauptbahnhof. Was in seiner Bauchtasche steckte, ließ die Kontrolle schlagartig ernst werden: eine Schusswaffe, geladen mit sechs Patronen, dazu 13 weitere Schuss lose in einem Plastikbeutel. Einen Waffenschein konnte der Mann nicht vorweisen - der Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz stand im Raum.

Auf der Wache förderte die Abfrage seiner Personalien Bemerkenswertes zutage: Der 47-Jährige ist bereits wegen Körperverletzung, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung polizeibekannt. Waffe und Munition stellten die Beamten sicher.

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Schon am Abend zuvor (29. Juni) hatten die Bundespolizisten gegen 18:45 Uhr am Wiener Platz einen 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen kontrolliert, der im Bereich der Drogenkriminalität kein Unbekannter war. In seiner Tasche stießen sie auf ein kleines Tütchen mit einer weißen, kristallinen Substanz. D

er Mann machte daraus kein Geheimnis: Es handele sich um Crystal Meth, räumte er noch vor Ort ein. Die Beamten brachten ihn zur Dienststelle am Hauptbahnhof.

In beiden Fällen dauern die Ermittlungen an.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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