Endspurt für 500.000-Euro-Projekt: Dresden macht wichtige Kreuzungen dicht
Dresden. Die Radroute Dresden Ost nähert sich der Vollendung. Auf der Kipsdorfer Straße in Striesen beginnt der letzte Abschnitt, zwischen Altenberger Straße und dem Schulcampus Tolkewitz. Von Montag, 17. August 2026, bis voraussichtlich Mitte November baut das Straßen- und Tiefbauamt dafür zwei Kreuzungen um: Kipsdorfer Straße/Schlottwitzer Straße/Schaufußstraße sowie Kipsdorfer Straße/Berggießhübler Straße.
Was an den Kreuzungen entsteht
An beiden Knotenpunkten werden Gehwegvorstreckungen und barrierefreie Querungsstellen angelegt – Maßnahmen, die vor allem Radfahrern und Fußgängern zugutekommen sollen. An der Berggießhübler Straße 12 kommen zusätzlich vier neue Radbügel hinzu. Über die Pläne informierte die Stadt die Anwohner bereits bei einer Veranstaltung am 24. Juni.
Einschränkungen für den Verkehr bis November
Während der Arbeiten wird der Verkehr mit wechselseitiger Vorrangbeschilderung an den Baufeldern vorbeigeführt. Für Anwohner heißt das: In die Kipsdorfer Straße einzufahren - aus der Schlottwitzer Straße, der Schaufußstraße oder der Berggießhübler Straße - ist während der Bauzeit nicht möglich. Ausgeführt werden die Arbeiten von zwei Firmen: die SAZ GmbH übernimmt die Kreuzung an der Berggießhübler Straße, die Weißhaupt - Straßen und Tiefbau GmbH die an der Schlottwitzer/Schaufußstraße.
Kosten und Förderung
Die Umgestaltung der beiden Kreuzungen kostet rund 485.000 Euro. Den Großteil trägt der Bund: 85 Prozent der Gesamtkosten fließen aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land".
Wie es danach weitergeht
Mit den beiden Kreuzungen ist die Route noch nicht fertig. Direkt im Anschluss folgen die übrigen Kreuzungsbereiche an der Ludwig-Hartmann-Straße, der Mühlbacher Straße sowie an der Weesensteiner/Ankerstraße, die auf dieselbe Weise umgebaut werden. Den Abschluss bilden voraussichtlich im April 2027 die Beschilderungs- und Markierungsarbeiten.