Dresden. Sinkende Gästezahlen, ein überraschender Knick bei den Jüngsten und eine spürbar mühsamere Bürgerumfrage: Das neue Quartalsblatt „Dresden in Zahlen" der Kommunalen Statistikstelle zeichnet für das erste Quartal 2026 ein Bild leiser Trendwenden.
Weniger Gäste, weniger Übernachtungen
2025 zählten Dresdens 176 geöffnete Beherbergungsbetriebe rund 2,19 Millionen Gäste - drei Prozent weniger als im Vorjahr. Die 4,57 Millionen Übernachtungen bedeuteten ein Minus von 1,4 Prozent. Knapp jede fünfte Ankunft entfiel auf ausländische Gäste (19,4 Prozent), die im Schnitt gut zwei Tage blieben. Am gefragtesten waren Mai, August und Dezember - Letzterer dank des Striezelmarktes.
Größte Auslandsgruppe waren erneut die Polen mit rund 49.800 Ankünften, gefolgt von den USA (36.700) und Österreich (31.800). Deutlich unter Vor-Corona-Niveau blieben China - 2019 noch über 30.600 Gäste, 2025 nur noch gut 12.200 - und Großbritannien. Die Statistiker führen den Rückgang auch auf ausgedünnte Flugverbindungen zurück: Starteten und landeten 2019 noch über 20.000 Maschinen in Dresden, sind es zuletzt nur noch rund 11.000 pro Jahr.