Dieser Satz rettete den Benefiz Cup Dresden vor dem Aus
Dresden. Es war eine Entscheidung, die den Gründern nicht leichtfiel. Sponsoren zögern, Spender halten das Geld zusammen – die angespannte Wirtschaftslage geht auch am Benefiz Cup Dresden nicht spurlos vorbei. Lange wogen Stefan Lasch und Martin Selle ab, ob sich eine dritte Auflage stemmen lässt. Am Ende gab ein simpler Gedanke den Ausschlag: „Jeder Euro hilft."
Benefiz Cup Dresden 2026: Vom kleinen Turnier zum Zuschauermagneten
Und so treten am Sonntag, 6. September, im Heinz-Steyer-Stadion wieder Unternehmen, Vereine und Freizeitmannschaften gegeneinander an – im Kleinfeld, fünf Feldspieler, ein Torwart, 400 Euro Startgeld pro Team. Was 2024 mit acht Mannschaften in Dresden-Löbtau begann, wuchs binnen eines Jahres auf über 20 Teams und rund 1.500 Besucher. Zwischen den Partien wartet ein volles Rahmenprogramm: Live-Musik, Hüpfburg, Kinderschminken, Catering und eine Tombola. Die „Stimme Mitteldeutschlands" schickt zudem mehrere Künstler und die Finalisten ihres Nachwuchswettbewerbs vorbei.
Spenden beim Benefiz Cup Dresden: Wohin das Geld fließt
Der Erlös kommt drei Einrichtungen der Region zugute. Das Tierheim Freital und der Gnadenhof Erlicht stecken das Geld vor allem in Tierarztkosten und die Pflege ihrer Schützlinge. Lacrima Dresden, die Trauerbegleitung der Johanniter-Unfall-Hilfe für Kinder und Jugendliche, finanziert damit besondere Angebote für trauernde Familien und die Ausbildung ehrenamtlicher Begleiter. „Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen und Vereine zu unterstützen, die jeden Tag wertvolle Arbeit leisten", sagt Mitgründer Martin Selle.
Gespielt wird bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr. Anmeldungen und weitere Infos folgen auf www.benefiz-cup-dresden.de.