Dresden. Das Vorbild ist groß: Der Dresdner Benefiz-Cup im Heinz-Steyer-Stadion soll sich langfristig zu einer fußballerischen Variante der REWE Team-Challenge entwickeln. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn gestiegene Kosten und verhaltene Anmeldungen machen die Aufgabe schon bei der dritten Auflage nicht einfacher. Doch es gibt eine gute Nachricht: Mit dem Einstieg von Autohaus-Dresden-Geschäftsführer Christian Schleicher als Hauptsponsor ist die Finanzierung des Turniers am 6. September gesichert.
Höhere Ausgaben und Lücken im Teilnehmerfeld
Die Vorbereitungen verlangen den Veranstaltern dieses Jahr jedoch viel ab. Allein die Durchführung im Heinz-Steyer-Stadion kostet zwischen 16.000 und 18.000 Euro. Derzeit haben sich 16 Firmenmannschaften angemeldet. Im Vorjahr traten noch 22 Teams gegeneinander an. Viele Betriebe sagten wegen Betriebsferien, Überschneidungen im Sommerfahrplan oder Sorgen vor Personalausfällen durch Verletzungen ab.
Auch die Spendenbereitschaft hinkt dem Vorjahr hinterher. Lag das Ergebnis 2025 noch bei über 20.000 Euro, stehen aktuell knapp 5.600 Euro auf dem Konto. Die Veranstalter hoffen, bis zum Turnierende die Marke von 10.000 Euro zu erreichen.
Hauptsponsor setzt auf regionale Hilfe
Dass die Ausrichtung trotz der gestiegenen Nebenkosten steht, liegt am Engagement von Christian Schleicher. Der Geschäftsführer von Autohaus Dresden entschied sich bewusst für die Unterstützung des Turniers. In den Vorjahren engagierte er sich bei der Mini-WM im Rudolf-Harbig-Stadion, die 2026 wegen Terminüberschneidungen ausfiel.
„Was mir wichtig ist: Die Dinge bleiben regional. Es findet regional statt“, begründet Schleicher seinen Schritt. Das Prinzip verfolge einen direkten Ansatz: Regionale Unternehmer machen für regionale Spendenbedürftige eine Aktion. Für die Tombola stellt das Autohaus ein Elektroauto für ein verlängertes Wochenende als Hauptpreis zur Verfügung.