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Benefiz-Cup Dresden: Zwischen Spendenflaute und großen Ambitionen

Stefan Lasch (links) und Christian Schleicher halten gemeinsam einen Fußball vor einem hellblauen Elektroauto auf dem Firmengelände des Autohauses Dresden. Beide lächeln in die Kamera.
Finanzierung gesichert: Organisator Stefan Lasch (l.) und Christian Schleicher, Chef des Autohauses Dresden, blicken voller Vorfreude auf den Benefiz-Cup am 6. September im Heinz-Steyer-Stadion. Der Erlös kommt regionalen Projekten zugute. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Nach dem Vorbild großer Firmenläufe will sich der Benefiz-Cup im Heinz-Steyer-Stadion als neuer Herbst-Klassiker etablieren. Warum 16 Firmenmannschaften für den guten Zweck kicken, weshalb es ein E-Auto zu gewinnen gibt und wieso der Eintritt für Familien komplett frei ist.

Dresden. Das Vorbild ist groß: Der Dresdner Benefiz-Cup im Heinz-Steyer-Stadion soll sich langfristig zu einer fußballerischen Variante der REWE Team-Challenge entwickeln. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn gestiegene Kosten und verhaltene Anmeldungen machen die Aufgabe schon bei der dritten Auflage nicht einfacher. Doch es gibt eine gute Nachricht: Mit dem Einstieg von Autohaus-Dresden-Geschäftsführer Christian Schleicher als Hauptsponsor ist die Finanzierung des Turniers am 6. September gesichert.

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Netzwerken und Teambuilding als Motor

Die Organisatoren Stefan Lasch und Martin Selle verfolgen mit dem Turnier mehr als nur das reine Fußballspiel. Neben dem Spendensammeln steht der Netzwerkgedanke im Vordergrund. „Einmal im Jahr schicke ich meine Mitarbeiter zum Turnier, wir können Teambuilding aufbauen und die Unternehmen untereinander vernetzen“, erklärt Stefan Lasch das Konzept.

Ein eigener Sponsorenraum im Stadion soll den beteiligten Firmen die Möglichkeit bieten, abseits des Platzes Kontakte zu knüpfen und Synergien zu nutzen. Nach dem Vorbild der großen Laufveranstaltungen im Frühsommer soll das Event für Dresdner Betriebe zu einem festen Termin im Herbst reifen.

Höhere Ausgaben und Lücken im Teilnehmerfeld

Die Vorbereitungen verlangen den Veranstaltern dieses Jahr jedoch viel ab. Allein die Durchführung im Heinz-Steyer-Stadion kostet zwischen 16.000 und 18.000 Euro. Derzeit haben sich 16 Firmenmannschaften angemeldet. Im Vorjahr traten noch 22 Teams gegeneinander an. Viele Betriebe sagten wegen Betriebsferien, Überschneidungen im Sommerfahrplan oder Sorgen vor Personalausfällen durch Verletzungen ab.

Auch die Spendenbereitschaft hinkt dem Vorjahr hinterher. Lag das Ergebnis 2025 noch bei über 20.000 Euro, stehen aktuell knapp 5.600 Euro auf dem Konto. Die Veranstalter hoffen, bis zum Turnierende die Marke von 10.000 Euro zu erreichen.

Hauptsponsor setzt auf regionale Hilfe

Dass die Ausrichtung trotz der gestiegenen Nebenkosten steht, liegt am Engagement von Christian Schleicher. Der Geschäftsführer von Autohaus Dresden entschied sich bewusst für die Unterstützung des Turniers. In den Vorjahren engagierte er sich bei der Mini-WM im Rudolf-Harbig-Stadion, die 2026 wegen Terminüberschneidungen ausfiel.

„Was mir wichtig ist: Die Dinge bleiben regional. Es findet regional statt“, begründet Schleicher seinen Schritt. Das Prinzip verfolge einen direkten Ansatz: Regionale Unternehmer machen für regionale Spendenbedürftige eine Aktion. Für die Tombola stellt das Autohaus ein Elektroauto für ein verlängertes Wochenende als Hauptpreis zur Verfügung.

Familienfest bei freiem Eintritt

Das Turnier beginnt am 6. September um 12 Uhr. Der Eintritt ist frei. Neben den Spielen gibt es Unterhaltung für Kinder und Live-Musik von Preisträgern des Gesangswettbewerbs „Stimme Mitteldeutschlands“. Sämtliche Einnahmen aus dem Loseverkauf und den Spenden gehen ohne Abzüge an drei regionale Projekte, darunter ein Gnadenhof für Tiere. Sportbürgermeister Jan Donhauser hat erneut die Patenschaft übernommen.

Jetzt hoffen die Organisatoren vor allem auf trockenes Wetter und viele Besucher auf den Rängen. Stimmen Zuschauereinnahmen und Spenden am Ende des Tages, rückt die Vision der Macher ein Stück näher, das Turnier dauerhaft als fußballerische REWE Team-Challenge im Dresdner Sportherbst zu etablieren.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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